Provinzial und VGH: ein und derselbe Anbieter
Wer nach der „Provinzial Krankenversicherung" oder der „VGH Krankenversicherung" sucht, findet in beiden Fällen dasselbe Unternehmen: die VGH Provinzial Krankenversicherung Hannover AG mit Sitz am Schiffgraben 4 in 30159 Hannover.
Zwei Namensformen für ein Unternehmen
Je nach Quelle, Vergleichsportal oder Vertragsunterlage wird das Unternehmen mal als „Provinzial", mal als „VGH" oder auch vollständig als „VGH Provinzial" bezeichnet. Alle drei Bezeichnungen meinen dasselbe Unternehmen, sodass hier keine Verwechslungsgefahr mit unterschiedlichen Risikoträgern besteht.
Wichtig zur Abgrenzung: Diese regionale VGH Provinzial Krankenversicherung Hannover AG ist nicht zu verwechseln mit der bundesweiten Provinzial Holding AG mit Sitz in Münster, die 2020 aus der Fusion von Provinzial Rheinland und Provinzial NordWest entstand. Diese größere Provinzial-Gruppe ist im Bereich Schaden- und Unfallversicherung sowie Lebensversicherung aktiv, betreibt jedoch keine eigene Krankenversicherungssparte. Wer eine private Krankenversicherung bei der Provinzial sucht, landet damit stets bei der hier beschriebenen VGH Provinzial Krankenversicherung Hannover AG.
Unter der Provinzial Holding AG in Münster agieren stattdessen vier regionale Schaden- und Unfallversicherer sowie zwei Lebensversicherer, darunter die Provinzial Versicherung AG in Düsseldorf und die Provinzial Nord Brandkasse AG in Kiel. Als deutscher Top-10-Versicherer mit einem Beitragsvolumen von mehreren Milliarden Euro ist diese Provinzial-Gruppe zwar deutlich größer als die VGH Provinzial Krankenversicherung Hannover AG, im Bereich der Krankenversicherung spielt sie jedoch keine Rolle.
Diese doppelte Namensverwendung „Provinzial" für zwei unterschiedliche, unabhängig voneinander agierende Versicherungskonzerne ist historisch gewachsen: Beide Unternehmensgruppen gehen auf traditionelle, öffentlich-rechtlich geprägte Regionalversicherer zurück, die unabhängig voneinander denselben traditionsreichen Namen für sich beanspruchen. Für Verbraucher, die online nach Provinzial-Krankenversicherung suchen, ist es daher wichtig, genau zu prüfen, welche der beiden Gesellschaften tatsächlich gemeint ist – wobei im Bereich der privaten Krankenversicherung ausschließlich die VGH Provinzial Krankenversicherung Hannover AG relevant ist.
Provinzial (VGH) Vollversicherung: VKA und VKS im Überblick
Zu den privaten Krankenvollversicherungen der Provinzial (VGH) zählen unter anderem die Tarife VKA für Angestellte und VKS für Selbstständige.
| Tarif | Zielgruppe | Kernmerkmal |
|---|---|---|
| VKA | Angestellte über Versicherungspflichtgrenze | Klassische Vollversicherung |
| VKS | Selbstständige, Freiberufler | Klassische Vollversicherung |
| Comfort | Angestellte, Selbstständige | Wählbare Selbstbeteiligung |
| Premium | Angestellte, Selbstständige | Tagegelder inklusive |
Diese Tarife bieten eine Reihe von Erstattungen, die über den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen hinausgehen, vor allem in den Bereichen Vorsorge, Zahnmedizin und stationäre Behandlung. Voraussetzung für den Abschluss ist in der Regel eine Gesundheitsprüfung, bei der der Gesundheitszustand des Antragstellers bewertet wird, sowie die Einhaltung bestimmter Einkommensgrenzen oder Berufsgruppenzugehörigkeiten. Welche Gehaltsbestandteile dabei im Detail mitzählen, erklärt der Ratgeber zum Thema Gehalt und PKV.
Der Tarif VKA richtet sich an Angestellte, deren Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze liegt und die sich damit von der gesetzlichen Krankenversicherung befreien lassen können. Der Tarif VKS wiederum ist auf die besonderen Bedürfnisse von Selbstständigen und Freiberuflern zugeschnitten, die keiner Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung unterliegen und sich von Beginn an frei zwischen gesetzlicher und privater Absicherung entscheiden können.
Beide Grundtarife bilden das Fundament der Provinzial-Vollversicherung und lassen sich durch die Comfort- und Premium-Tariflinien um zusätzliche Wahlmöglichkeiten bei der Selbstbeteiligung sowie um inkludierte Zusatzleistungen erweitern. Welche Kombination aus Grundtarif und Tariflinie im Einzelfall sinnvoll ist, hängt maßgeblich vom individuellen Gesundheitszustand, der finanziellen Situation und den persönlichen Prioritäten bei der medizinischen Versorgung ab.
Provinzial (VGH) Comfort-Tarif: wählbare Selbstbeteiligung
Der Comfort-Tarif der Provinzial (VGH) zeichnet sich durch eine flexible Gestaltungsmöglichkeit bei der Selbstbeteiligung aus.
Selbstbeteiligung getrennt nach drei Leistungsbereichen
Beim Abschluss des Comfort-Tarifs haben Versicherungsnehmer die Möglichkeit, ihre Tarife individuell anhand der Selbstbeteiligung zu wählen. Diese Selbstbeteiligungsbeträge beziehen sich jeweils getrennt auf Leistungen im ambulanten, stationären und zahnmedizinischen Bereich, sodass eine feinere Abstimmung auf die eigene Risikobereitschaft möglich ist als bei einem einheitlichen Gesamt-Selbstbehalt.
Diese Aufteilung der Selbstbeteiligung nach Leistungsbereichen erlaubt es Versicherten, gezielt dort einen niedrigeren Selbstbehalt zu wählen, wo sie mit höheren Kosten rechnen, und in anderen Bereichen einen höheren Selbstbehalt zu akzeptieren, um den monatlichen Beitrag zu senken. Für Versicherte mit einem bereits absehbaren Behandlungsbedarf in einem bestimmten Bereich, etwa im zahnmedizinischen Bereich, kann diese Flexibilität einen echten finanziellen Vorteil bringen.
Gerade für junge, gesunde Versicherte ohne absehbaren Behandlungsbedarf kann eine höhere Selbstbeteiligung in allen drei Bereichen eine spürbare Beitragsersparnis bedeuten, da im Krankheitsfall zunächst die eigenen Mittel eingesetzt werden, bevor die Versicherungsleistung greift. Wer dagegen bereits chronische Erkrankungen oder einen absehbaren Behandlungsbedarf mitbringt, sollte eher niedrigere Selbstbehalte wählen, auch wenn dies mit einem höheren monatlichen Beitrag verbunden ist.
Die getrennte Betrachtung der drei Leistungsbereiche – ambulant, stationär und zahnmedizinisch – unterscheidet den Comfort-Tarif von vielen anderen Krankenvollversicherungstarifen am Markt, bei denen häufig nur ein einziger, pauschaler Selbstbehalt für alle Leistungsbereiche gemeinsam gilt. Diese differenzierte Gestaltungsmöglichkeit kann insbesondere für Versicherte mit unterschiedlichem Risikoprofil in den einzelnen Bereichen einen echten Mehrwert bieten.
Provinzial (VGH) Premium-Tarif: Krankenhaus-, Kur- und Pflegetagegeld inklusive
Der Premium-Tarif der Provinzial (VGH) bietet gegenüber den Grundtarifen einen erweiterten Versicherungsschutz mit mehreren zusätzlichen Bausteinen.
15 Euro Krankenhaustagegeld sowie Kur- und Pflegetagegeld inklusive
Neben einem Krankenhaustagegeld in Höhe von 15 Euro bietet der Premium-Tarif zusätzlich ein Kurtagegeld sowie ein Pflegetagegeld. Diese Leistungen sind bereits im Versicherungspreis enthalten und müssen nicht separat abgeschlossen werden. Auch die Pflegepflichtversicherung ist in der Premium-Variante integriert, wobei Versicherungsnehmer wiederum aus den verschiedenen Selbstbehalt-Stufen wählen können.
Für Versicherte, die eine möglichst umfassende Absicherung mit inkludierten Tagegeldleistungen wünschen, ohne separate Zusatzverträge abschließen zu müssen, kann der Premium-Tarif eine praktische Komplettlösung darstellen. Wer dagegen gezielt nur einzelne Bausteine benötigt, sollte den Beitragsaufschlag gegenüber den Grundtarifen VKA oder VKS in die eigene Kalkulation einbeziehen.
Das Krankenhaustagegeld in Höhe von 15 Euro pro Tag kann bei einem stationären Aufenthalt eine willkommene finanzielle Entlastung darstellen, etwa für Zuzahlungen, die im Krankenhaus anfallen, oder für Ausgaben, die während eines längeren Aufenthalts entstehen. Das Kurtagegeld unterstützt Versicherte zusätzlich bei einem Kuraufenthalt, während das Pflegetagegeld im Falle einer Pflegebedürftigkeit eine ergänzende finanzielle Leistung neben der ohnehin integrierten Pflegepflichtversicherung bietet.
Die Kombination aus Krankenhaus-, Kur- und Pflegetagegeld sowie integrierter Pflegepflichtversicherung macht den Premium-Tarif zu einer besonders runden Absicherung für Versicherte, die Wert auf eine möglichst lückenlose Abdeckung unterschiedlicher Lebenssituationen legen. Der damit verbundene höhere Beitrag sollte jedoch stets im Verhältnis zum tatsächlichen persönlichen Bedarf betrachtet werden.
Provinzial (VGH) geschlossene Tarife: VKS+n und VKS+u
Neben den aktuell für Neukunden abschließbaren Tarifen führt die Provinzial (VGH) auch geschlossene Tarife wie VKS+n und VKS+u, die im Bestand verbleibender Kunden weiterhin Bedeutung haben.
Relevanz für den internen Tarifwechsel nach § 204 VVG
Geschlossene Tarife in der privaten Krankenversicherung eignen sich besonders für einen PKV-Tarifwechsel nach § 204 VVG. Bestandskunden, die ursprünglich einen der VKS+n- oder VKS+u-Tarife abgeschlossen haben, sollten diese Tarife bei einer Überprüfung ihrer aktuellen Absicherung mit den heute offenen Tarifen der Provinzial (VGH) vergleichen.
Ein interner Tarifwechsel erhält die bereits angesparten Alterungsrückstellungen vollständig und erfordert für eine gleichwertige oder niedrigere Leistung keine erneute Gesundheitsprüfung. Wer sich unsicher ist, ob ein Wechsel aus einem geschlossenen Tarif in einen aktuellen Tarif sinnvoll ist, sollte die eigene Situation mit einer unabhängigen Beratung besprechen, da hierbei sowohl Beitrags- als auch Leistungsaspekte eine Rolle spielen.
Geschlossene Tarife entstehen in der privaten Krankenversicherung typischerweise dann, wenn ein Versicherer sein Tarifportfolio überarbeitet und neue, aktualisierte Tarife für das Neugeschäft einführt. Die älteren Tarife bleiben für den bestehenden Kundenstamm weiterhin gültig, werden jedoch nicht mehr aktiv für neue Vertragsabschlüsse angeboten. Für Bestandskunden bedeutet dies nicht automatisch einen Nachteil, da geschlossene Tarife mitunter sogar günstigere Konditionen bieten können als vergleichbare aktuelle Tarife, allerdings sollte dies im Einzelfall genau geprüft werden.
Wer über viele Jahre in einem geschlossenen Tarif wie VKS+n oder VKS+u versichert ist, profitiert in der Regel von bereits erheblichen Alterungsrückstellungen, die bei einem Wechsel in einen neuen Tarif desselben Versicherers vollständig angerechnet werden. Diese Rückstellungen gehen bei einem Wechsel zu einem anderen Versicherer außerhalb des Basistarifs dagegen verloren, weshalb ein interner Tarifwechsel gegenüber einem externen Versichererwechsel häufig die finanziell vorteilhaftere Option darstellt.
Provinzial (VGH) Krankenzusatzversicherungen
Neben der Krankenvollversicherung bietet die Provinzial (VGH) auch ein Portfolio an Krankenzusatzversicherungen an, die gezielt Versorgungslücken der gesetzlichen Krankenversicherung schließen.
Zusatzversicherungen auch ohne vollständige PKV-Mitgliedschaft
Zu den Krankenzusatzversicherungen der Provinzial (VGH) zählen unter anderem Zahnzusatzversicherungen, Heilpraktiker- und Naturheilkundeversicherungen, Gesundheitsvorsorge- sowie Krankenhauszusatzversicherungen. Diese Zusatzversicherungen sind auch für gesetzlich Versicherte offen und bieten ergänzende Leistungen, ohne dass eine vollständige PKV-Mitgliedschaft erforderlich wäre.
Für gesetzlich Versicherte, die gezielt einzelne Versorgungslücken schließen möchten, ohne in die private Krankenvollversicherung zu wechseln, bietet dieses Zusatzportfolio eine flexible Ergänzung. Wer sich für eine der Zusatzversicherungen interessiert, sollte die genauen Leistungsdetails und Erstattungssätze im Vorfeld sorgfältig mit dem eigenen Bedarf abgleichen.
Zahnzusatzversicherungen der Provinzial (VGH) können insbesondere Kosten für Zahnersatz und höherwertige Zahnbehandlungen abdecken, die von der gesetzlichen Krankenversicherung nur teilweise oder gar nicht übernommen werden. Heilpraktiker- und Naturheilkundeversicherungen richten sich an Versicherte, die alternative Behandlungsmethoden in Anspruch nehmen möchten, welche im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen üblicherweise nicht enthalten sind.
Krankenhauszusatzversicherungen wiederum verbessern den Komfort bei einem stationären Aufenthalt, etwa durch die Wahl eines Ein- oder Zweibettzimmers sowie die Behandlung durch den Chefarzt. Für Versicherte, die sich noch nicht endgültig zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung entschieden haben, können solche gezielten Zusatzversicherungen einen sinnvollen Zwischenschritt darstellen, um bestimmte Versorgungslücken bereits frühzeitig zu schließen.
Provinzial (VGH) im Test: Stiftung Warentest und Fitch Rating
Die Qualität der Krankenvollversicherung der Provinzial (VGH) wurde in unabhängigen Tests wiederholt bestätigt. Ein Überblick über alle relevanten Ratingagenturen findet sich im Ratgeber zur PKV im Test.
„Sehr gut" für Selbstständige und Angestellte
Die private Krankenvollversicherung der Provinzial Hannover erreichte sowohl im Vergleich für Selbstständige als auch im Test für Angestellte das Testergebnis „sehr gut" bei der Stiftung Warentest. Auch im Fitch Rating konnte die Provinzial Krankenversicherung mit der Bewertung AA- überzeugen, was auf eine solide finanzielle Stabilität des Unternehmens hindeutet.
Diese durchweg positiven Testurteile positionieren die Provinzial (VGH) im oberen Bereich vergleichbarer regionaler Krankenversicherer. Für Interessenten, die eine unabhängige Qualitätsbestätigung vor der eigenen Tarifentscheidung suchen, können diese Testergebnisse ein zusätzliches, wenn auch nicht alleiniges Entscheidungskriterium sein.
Ein Fitch Rating von AA- gehört zu den oberen Bewertungsstufen im Bereich der Bonitäts- und Finanzstärkebewertung von Versicherungsunternehmen und signalisiert, dass die Provinzial (VGH) über eine sehr hohe Fähigkeit verfügt, ihren Verpflichtungen gegenüber den Versicherten langfristig nachzukommen. Für Versicherte, die eine private Krankenversicherung über einen langen Zeitraum, oft über Jahrzehnte, halten möchten, ist die finanzielle Stabilität des Versicherers ein wichtiges Auswahlkriterium neben dem reinen Leistungsumfang.
Auch die von der Stiftung Warentest wiederholt vergebene Bestnote „sehr gut" für sowohl Angestellten- als auch Selbstständigen-Tarife unterstreicht, dass die Provinzial (VGH) nicht nur für eine spezifische Zielgruppe, sondern über verschiedene Berufsgruppen hinweg überzeugende Tarife anbietet. Diese breite Qualitätsbestätigung kann für Interessenten aus unterschiedlichen beruflichen Situationen ein wichtiges Argument bei der Anbieterauswahl sein.
Die VGH Provinzial Krankenversicherung Hannover AG
Die VGH Provinzial Krankenversicherung Hannover AG gehört zum Zusammenschluss der Landschaftlichen Brandkasse Hannover, der Provinzial Lebensversicherung Hannover und der Provinzial Pensionskasse Hannover AG zur VGH Versicherungsgruppe mit Sitz in Hannover.
Firmengeschichte bis 1678 zurückreichend
Die Geschichte der VGH Versicherungen geht auf die Gründung der Brand-Assecurations-Societät im Jahr 1678 zurück, aus der später die Landschaftliche Brandkasse hervorging. Diese schloss sich 1957 mit der Provinzial Lebensversicherung Hannover zur Versicherungsgruppe Hannover (VGH) zusammen, zu der die Provinzial Krankenversicherung Hannover AG als rechtlich eigenständige Gesellschaft gehört.
Seit 2007 bildet die VGH Provinzial Krankenversicherung Hannover AG gemeinsam mit der Alte Oldenburger Krankenversicherung AG eine gemeinsame Krankenversicherungsgruppe. Diese Zusammenarbeit erlaubt es beiden Gesellschaften, Synergien in der Verwaltung und Produktentwicklung zu nutzen, während sie rechtlich eigenständige Unternehmen mit jeweils eigenem regionalem Fokus bleiben.
Als mittelständischer Versicherer mit regionalem Schwerpunkt in Niedersachsen und Bremen legt die Provinzial (VGH) nach eigenen Angaben besonderen Wert auf kundenfreundlichen Service, der von der persönlichen Beratung bis zur Schadensabwicklung reicht. Mit einem Bestand von gut 161.000 versicherten Personen, davon rund 15.000 in der Vollversicherung, zählt die Provinzial (VGH) zu den mittelgroßen Anbietern im deutschen PKV-Markt.
Der Vorstand der VGH Provinzial Krankenversicherung Hannover AG entspricht dabei dem Vorstand der Alte Oldenburger Krankenversicherungsgruppe, was die enge organisatorische Verflechtung beider Gesellschaften seit der Bildung der gemeinsamen Krankenversicherungsgruppe im Jahr 2007 unterstreicht. Diese Struktur erlaubt es, Verwaltungsprozesse und strategische Entscheidungen zwischen beiden Unternehmen abzustimmen, während die Gesellschaften rechtlich und wirtschaftlich eigenständig bleiben.
Als regional verwurzelter Versicherer legt die VGH Versicherungsgruppe traditionell Wert auf eine persönliche Kundenbetreuung mit direktem Kontakt vor Ort, was sich in einem dichten Netz an Geschäftsstellen und Vertrauensleuten im Geschäftsgebiet Niedersachsen und Bremen widerspiegelt. Für Kunden, die eine solche persönliche, regional verankerte Betreuung schätzen, kann dies neben den reinen Tarifleistungen ein zusätzliches Argument für die Provinzial (VGH) darstellen.
Provinzial (VGH) im Gesamturteil
Wer sich für eine „Provinzial Krankenversicherung" oder „VGH Krankenversicherung" interessiert, sollte sich zunächst bewusst machen, dass beide Bezeichnungen dasselbe Unternehmen meinen und nicht mit der größeren, bundesweiten Provinzial Holding aus Münster zu verwechseln sind. Für Interessenten aus dem Geschäftsgebiet Niedersachsen und Bremen bietet die Provinzial (VGH) mit ihren mehrfach „sehr gut" bewerteten Vollversicherungstarifen VKA und VKS eine solide, regional verwurzelte Alternative.
Die Zugehörigkeit zur Alte Oldenburger Krankenversicherungsgruppe seit 2007 verbindet regionale Nähe mit den Synergien einer größeren Unternehmensgruppe. Für Versicherte, die zusätzlich eine flexible Selbstbeteiligung wünschen, bietet der Comfort-Tarif eine passende Option, während der Premium-Tarif mit inkludierten Tagegeldleistungen eine umfassendere, aber auch teurere Alternative darstellt.
Für Interessenten außerhalb des Geschäftsgebiets Niedersachsen und Bremen ist zu beachten, dass die Provinzial (VGH) als regionaler Versicherer ihren Fokus bewusst auf diese Region legt und eine persönliche Vor-Ort-Betreuung entsprechend nur dort in vollem Umfang zur Verfügung steht. Wer außerhalb dieses Gebiets wohnt, sollte prüfen, inwiefern ein Vertragsabschluss dennoch möglich ist und welche Form der Betreuung dann zur Verfügung steht.
Zusammenfassend lässt sich festhalten: Wer eine regional verwurzelte, mehrfach ausgezeichnete Krankenvollversicherung im Geschäftsgebiet Niedersachsen und Bremen sucht, findet in der Provinzial (VGH) einen soliden, unabhängig getesteten Anbieter mit einer über 300-jährigen Unternehmensgeschichte im Hintergrund. Vor einer endgültigen Entscheidung empfiehlt sich dennoch stets ein Vergleich mit weiteren Anbietern, um sicherzustellen, dass Tarifleistungen, Beitragshöhe und persönliche Bedürfnisse optimal zusammenpassen.
Provinzial (VGH): die wichtigsten Punkte im Überblick
Provinzial und VGH bezeichnen dasselbe Unternehmen: die VGH Provinzial Krankenversicherung Hannover AG mit Sitz in Hannover. Die Vollversicherungstarife VKA, VKS, Comfort und Premium wurden von Stiftung Warentest mehrfach mit „sehr gut" bewertet. Seit 2007 gehört die Provinzial (VGH) zur Alte Oldenburger Krankenversicherungsgruppe und ist regional in Niedersachsen und Bremen aktiv.