Allianz: Fünf Tariflinien, eine Marke
Rund 3 Millionen Menschen sind bei der Allianz privat kranken- oder zusatzversichert – verteilt auf fünf komplett unterschiedliche Tariflinien für Angestellte, Selbstständige, Beamte, Ärzte und junge Leute. Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) bewertete die Allianz im Test 2024/25 mit der Note „exzellent", basierend auf einer Untersuchung von 31 Anbietern in den Kategorien Substanzkraft, Produktqualität und Serviceleistung. Auch das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) untersuchte 2024 die Unternehmensqualität von 34 privaten Krankenversicherern anhand von Stabilität, Sicherheit, Ertragskraft und Markterfolg und kam zu einem ähnlich positiven Ergebnis.
Bei einem Konzern mit fünf parallelen Tariflinien lohnt sich der Blick unter die Marke: Zwei Angestellte mit demselben Allianz-Vertrag können völlig unterschiedliche Leistungen haben, je nachdem, welchen der Bausteine sie beim Abschluss gewählt haben. Ein gründlicher Vergleich der jeweiligen Tarifbedingungen bleibt daher auch innerhalb des Allianz-Portfolios unerlässlich.
Allianz Vollversicherung: Überblick über alle Tarife
Die Allianz bietet für praktisch jede Berufsgruppe eine eigene Tariflinie in der privaten Krankenvollversicherung an. Grundsätzlich offen ist die PKV für Arbeitnehmer über der Versicherungspflichtgrenze, für Selbstständige und Freiberufler unabhängig vom Einkommen, für Beihilfeberechtigte (insbesondere Beamte) sowie unter bestimmten Voraussetzungen für Studenten. Details zu den genauen Wechselvoraussetzungen für Angestellte, Selbstständige, Beamte und Studenten liefert der Ratgeber zum PKV-Wechsel.
| Zielgruppe | Tariflinie | Besonderheit |
|---|---|---|
| Angestellte über der Pflichtgrenze | MeinGesundheitsschutz Plus / Best | Arbeitgeberzuschuss bis 50 %, Bonus bis 30 % |
| Selbstständige & Freiberufler | MeinGesundheitsschutz Plus / Best | Beitrag unabhängig vom Einkommen, Bonus bis 30 % |
| Beamte & Beamtenanwärter | Beihilfetarife | Nur Restkosten versichert, Bonus bis 50 % |
| Ärzte | Ärzte Plus / Best | Gruppenverträge mit Ärztekammern, Bonus bis 20 % |
| Studenten & junge Leute | OptionFlexiMed | Günstiger Optionstarif, sichert späteren PKV-Zugang |
MeinGesundheitsschutz Plus und Best: Leistungen im direkten Vergleich
| Leistung | MeinGesundheitsschutz Plus | MeinGesundheitsschutz Best |
|---|---|---|
| Ambulante Arzthonorare | Bis zum GOÄ-Höchstsatz | Auch über den GOÄ-Höchstsatz hinaus |
| Heilmittel (Physiotherapie, Massagen) | 100 % | 100 % |
| Psychotherapie | 100 % | 100 % |
| Vorsorgeleistungen über GKV-Programme hinaus | 100 % über MeinVorsorgeprogramm | 100 % über MeinVorsorgeprogramm |
| Selbstbeteiligung (wählbar) | 30 % (max. 1.500 €), 10 % (max. 500 €) oder 0 % | 30 % (max. 1.500 €), 10 % (max. 500 €) oder 0 % |
| Krankentransport (auch Hubschrauber) | Bis 100 km zur nächsten geeigneten Klinik | Bis 100 km zur nächsten geeigneten Klinik |
| Reha / Anschlussheilbehandlung (36-Monats-Rhythmus) | Bis 1.500 € | Bis 3.000 € |
| Gesundheitskurse pro Jahr | Bis 200 € | Bis 400 € |
| Haushaltshilfe | 50 €/Tag, max. 30 Tage/Jahr | 100 €/Tag, max. 30 Tage/Jahr |
| Kinderbetreuung bei Krankheit | 50 €/Tag, max. 15 Tage/Jahr | 100 €/Tag, max. 15 Tage/Jahr |
| Reiseimpfungen für Privatreisen | Nicht enthalten | Enthalten |
| Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit | Garantiert 10 % + bis 20 % zusätzlich = max. 30 % | Garantiert 10 % + bis 20 % zusätzlich = max. 30 % |
| Beitragsbefreiung bei Elterngeld/Elternzeit | 6 Monate | 6 Monate |
| Musterbeitrag 24 Jahre (Stufe 90, inkl. Zahn) | 717,26 € (Arbeitgeberzuschuss 358,63 €) | entsprechend höher |
| Musterbeitrag 34 Jahre (Stufe 90, inkl. Zahn) | 834,26 € (Arbeitgeberzuschuss 417,13 €) | entsprechend höher |
Quelle der Musterbeiträge: Allianz-Produktangaben, Stand 2026. Beide Tariflinien lassen sich zusätzlich um den Zahnbaustein MeinGesundheitsschutz Zahn (75/90/100) erweitern.
Private Krankenversicherung der Allianz für Angestellte & Selbstständige
Kern der Allianz Vollversicherung für Angestellte und Selbstständige sind die Tarife MeinGesundheitsschutz Plus und MeinGesundheitsschutz Best. Angestellte können wechseln, sobald ihr regelmäßiges Bruttoarbeitsentgelt über der Versicherungspflichtgrenze liegt – 2026 sind das 77.400 Euro im Jahr beziehungsweise 6.450 Euro im Monat. Für Selbstständige und Freiberufler gilt keine Einkommensgrenze; der Beitrag berechnet sich stattdessen allein aus Eintrittsalter, Gesundheitszustand und gewähltem Leistungsniveau.
MeinGesundheitsschutz Plus und Best im Vergleich
Allianz MeinGesundheitsschutz Plus
- Gesundheitskurse bis 200 € pro Jahr erstattet
- Haushaltshilfe bis 50 €/Tag (max. 30 Tage/Jahr)
- Kinderbetreuung bis 50 €/Tag (max. 15 Tage/Jahr)
- Kur/Reha bis 1.500 € innerhalb von 36 Monaten
- Wählbare Selbstbeteiligungsstufen, z. B. Plus 70, 90 oder 100 (ohne Selbstbeteiligung)
Allianz MeinGesundheitsschutz Best
- Gesundheitskurse bis 400 € pro Jahr erstattet – doppelt so hoch wie Plus
- Haushaltshilfe bis 100 €/Tag (max. 30 Tage/Jahr)
- Kinderbetreuung bis 100 €/Tag (max. 15 Tage/Jahr)
- Kur/Reha bis 3.000 € innerhalb von 36 Monaten – doppelt so hoch wie Plus
- Zusätzlich Reiseimpfungen für Privatreisen, flexibel bei Gesundheitsamt, Betriebsarzt oder Apotheke durchführbar
Bei akuter Erkrankung ohne Krankenhausaufenthalt sowie bei Schwangerschaft und Entbindung mit ärztlicher Bestätigung ist die Haushaltshilfe in beiden Tarifen zeitlich unbegrenzt möglich; bei schwerer Erkrankung, insbesondere nach einem Krankenhausaufenthalt oder einer ambulanten Operation, gilt eine Grenze von bis zu 180 Tagen im Kalenderjahr. Diese Zusatzleistungen laufen über das MeinVorsorgeprogramm der Allianz und wirken sich nicht auf die Selbstbeteiligung oder die garantierte Beitragsrückerstattung aus.
Was kostet die Allianz Vollversicherung für Selbstständige?
Da der PKV-Beitrag unabhängig vom Einkommen kalkuliert wird, profitieren insbesondere gutverdienende Selbstständige von der Allianz. Zum Vergleich: Selbstständige in der GKV zahlen ab einem Einkommen von 5.812,50 Euro (Beitragsbemessungsgrenze 2026) den GKV-Höchstbeitrag von 1.261,31 Euro monatlich – vollständig aus eigener Tasche, ohne Arbeitgeberzuschuss. Ein Kind im Alter von 0 bis 15 Jahren lässt sich beispielsweise bereits ab rund 231 Euro monatlich im Tarif MeinGesundheitsschutz Plus 70 mitversichern (30 Prozent Selbstbeteiligung, maximal 1.500 Euro pro Jahr).
Zahnschutz individuell dazubuchen: die drei MeinZahnschutz-Bausteine
Die Leistungen für Zahnbehandlung und Zahnersatz sind bei MeinGesundheitsschutz Plus und Best nicht automatisch enthalten, sondern werden individuell über einen der drei Zahn-Bausteine MeinZahnschutz 75, 90 oder 100 hinzugebucht (Details siehe Abschnitt Zahnzusatzversicherung weiter unten). Wer eine vollständige Beitragskalkulation erstellen möchte, sollte den gewünschten Zahnbaustein daher von Anfang an mit einplanen.
Ein besonderer Vorteil für Angestellte ist der Arbeitgeberzuschuss: Der Arbeitgeber übernimmt bis zu 50 Prozent des Beitrags, begrenzt auf die Hälfte des Höchstbeitrags der gesetzlichen Krankenversicherung. 2026 liegt der maximale Arbeitgeberanteil bei 508,59 Euro zur Krankenversicherung und 104,63 Euro zur Pflegeversicherung monatlich. Selbstständige tragen den Beitrag vollständig selbst, können ihn dafür aber als Sonderausgabe steuerlich geltend machen.
Allianz PKV für Beamte: Restkostentarife nach Beihilfesatz
Beihilfeberechtigte – vor allem Beamte sowie deren berücksichtigungsfähige Angehörige und Beamtenanwärter – erhalten von ihrer Dienstbehörde im Krankheitsfall eine individuelle Beihilfe. Da diese nur einen Teil der Kosten deckt, schließen Beihilfeberechtigte die verbleibende Lücke über einen sogenannten Restkostentarif der Allianz. Nach eigenen Angaben entscheiden sich 93 Prozent der Beamten für die private Krankenversicherung – auch weil die Leistungen oft deutlich über dem GKV-Niveau liegen. Focus Money und DFSI zeichneten die Allianz zudem als beste private Krankenversicherung für Beamtentarife aus. Wie sich Beihilfe und private Restkostenversicherung allgemein zu 100 Prozent ergänzen, erklärt der Ratgeber zur PKV-Beihilfe für Beamte.
Das Drei-Bereiche-System: Beihilfe Ambulant, Krankenhaus und Zahn
Die Allianz gliedert ihre Beihilfe-Restkostentarife in drei separate Bausteine, die jeweils exakt auf den individuellen Beihilfesatz zugeschnitten werden: Beihilfe Ambulant, Beihilfe Krankenhaus und Beihilfe Zahn. Die angehängte Prozentzahl im Tarifnamen (zum Beispiel Beihilfe Ambulant 20 %) gibt dabei den Erstattungssatz an, sodass sich der Tarif präzise an den individuellen Beihilfesatz von 50, 70 oder 80 Prozent anpassen lässt. Weil der Dienstherr bereits den größten Teil trägt, fällt der private Beitrag entsprechend niedriger aus als eine volle PKV-Absicherung.
Allianz Beihilfe Ambulant
- Freie Arztwahl ohne Hausarzt- oder Regionalbindung
- Heilmittel: Massagen, Krankengymnastik, Ergotherapie
- Sehhilfen mit Zuschuss, Auslandsimpfungen, Homöopathie durch approbierte Ärzte
Allianz Beihilfe Krankenhaus
- Restkostenübernahme für Krankenhausaufenthalte passend zum Beihilfesatz
- Wahlweise Zweibettzimmer-Ergänzung zubuchbar
- Kombinierbar zu einer vollständigen Beihilfeabsicherung
Allianz Beihilfe Zahn
- Zahnersatz und Implantate: bis zu 6 Implantate pro Kiefer erstattungsfähig
- Restkostenübernahme passend zum individuellen Beihilfesatz
Beihilfeergänzung Plus und Best: Restkosten unabhängig vom Bemessungssatz
Allianz Beihilfeergänzung Plus
- Übernimmt Restkosten im ambulanten und zahnärztlichen Bereich, unabhängig vom individuellen Beihilfebemessungssatz
- Zahntechnische Leistungen, Laborkosten, Hilfsmittel, Sehhilfen und Heilpraktiker enthalten
- Absicherung für Auslandsreisen inklusive Rücktransport
- Wechseloption nach 3, 5 oder 10 Jahren in die Best-Variante ohne erneute Gesundheitsprüfung
Allianz Beihilfeergänzung Best
- Alle Leistungen von Beihilfeergänzung Plus, zusätzlich:
- Erstattung über die Höchstsätze der ärztlichen und zahnärztlichen Gebührenordnung hinaus
- Zahnersatz und Psychotherapie zusätzlich abgesichert
- Inklusive Zukunftsgarantie gegen künftige Leistungskürzungen der Beihilfeverordnungen
Die Zukunftsgarantie als Besonderheit
Ändern Bund oder Länder ihre Beihilfeverordnungen und kürzen Leistungen, greift bei beiden Beihilfeergänzungstarifen eine Zukunftsgarantie: Die Allianz deckt im Rahmen der versicherten Leistungen auch künftig entstehende Lücken ab, ohne dass der Vertrag angepasst werden muss. Das gibt Beihilfeberechtigten Planungssicherheit über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg.
Beihilfeberechtigte profitieren zudem vom höchsten Bonus-Satz im Portfolio: Wer in einem Kalenderjahr keine Rechnungen einreicht, kann bis zu 50 Prozent der gezahlten Beiträge zurückerhalten. Wer von einer anderen privaten oder gesetzlichen Krankenversicherung zur Allianz wechselt, kann sich zudem die leistungsfreien Zeiten der Vorversicherung anrechnen lassen – wodurch die 50-prozentige Rückerstattung bereits im ersten Versicherungsjahr erreichbar ist. Neukunden profitieren darüber hinaus von einer höheren Bonusstaffel mit bis zu 35 Prozent garantierter Beitragsrückerstattung in den entsprechenden Beihilfetarifen.
Allianz PKV für Ärzte: Ärzte Plus und Ärzte Best
Für Ärzte, junge Mediziner und Medizinstudenten bietet die Allianz die Tarife Ärzte Plus 100 und Ärzte Best 100 an. Seit über 50 Jahren ist die Allianz Gruppenversicherungs-Partner des Marburger Bundes und unterhält zusätzlich Rahmenverträge mit nahezu allen Landesärztekammern. Über diese Gruppenverträge entfällt die sonst übliche Wartezeit vollständig, und Familienmitglieder – Ehepartner, eingetragene Lebenspartner und Kinder – lassen sich zu denselben günstigen Ärztekonditionen mitversichern.
Ärzte Plus 100 und Ärzte Best 100 im Vergleich
Allianz Ärzte Plus 100
- 100 % Erstattung für ambulante ärztliche Leistungen
- Zweibettzimmer im Krankenhaus, freie Klinikwahl
- Arznei- und Verbandmittel: 800 € jährliche Selbstbeteiligung pro Person
- Wahlärztliche Behandlung bis zum 5,0-fachen Satz der GOÄ, Belegärzte bis zum Höchstsatz
- Zahnersatz, Implantate und Kieferorthopädie: 75 %
- Psychotherapie: 100 % bis zur 30. Sitzung, danach 70 %, begrenzt auf max. 50 Sitzungen/Jahr
- Kein Leistungsanspruch für Kur- oder Reha-Maßnahmen (nur Anschlussheilbehandlung)
642,18 €/Monat für einen 30-jährigen Mediziner, ohne Arbeitgeberzuschuss und Pflegepflichtversicherung (Stand 01/2026)
Allianz Ärzte Best 100
- 100 % Erstattung für ambulante ärztliche Leistungen
- Einbettzimmer im Krankenhaus inklusive Wunschverlegung in eine Klinik der Wahl
- 85 % Zahnersatz, Implantate und Kieferorthopädie; 100 % für Inlays
- Keine Begrenzung auf den GOÄ-Höchstsatz
- Psychotherapie: 100 % bis zur 30. Sitzung, danach 70 %, ohne Sitzungslimit
- Kur/Reha: bis 1.000 € alle 24 Monate
819,53 €/Monat für eine 42-jährige Chirurgin, ohne Arbeitgeberzuschuss und Pflegepflichtversicherung (Stand 01/2026)
Eine integrierte Höherversicherungsoption erlaubt den Wechsel von Ärzte Plus 100 in Ärzte Best 100 zu Beginn des 6. und 8. Versicherungsjahres ohne erneute Gesundheitsprüfung. Für niedergelassene Ärzte empfiehlt sich zudem ein separater Zusatzbaustein Kurtagegeld, da Ärzte Plus 100 keinerlei Kur- oder Reha-Leistungen abdeckt. Kinder und Jugendliche unter 21 Jahren erhalten bereits ab dem ersten Versicherungsjahr eine Beitragsrückerstattung von 35 Prozent bei Leistungsfreiheit.
Für Medizinstudenten gibt es den Tarif Ärzte Plus 100 zusätzlich als günstigere Ausbildungsvariante (MedizinerPlus100 A) mit einem Musterbeitrag von 314,57 € monatlich für eine 21-jährige Medizinstudentin (inklusive Pflegepflichtversicherung, Stand 01/2026). Ergänzend empfiehlt die Allianz für Auslandsaufenthalte während Studium oder Facharztausbildung eine separate Reisekrankenversicherung, die bis zu acht Wochen Urlaubsaufenthalt und zwölf Monate Studien- oder Fortbildungsaufenthalt im Ausland abdeckt. Im Bonusprogramm erhalten Ärzte bis zu 20 Prozent ihrer Beiträge zurück, wenn sie keine Rechnungen einreichen.
Allianz private Krankenversicherung für Studenten: MeinGesundheitsschutz Ausbildungstarife
Für Studenten bietet die Allianz eigene MeinGesundheitsschutz-Ausbildungstarife an, die auf denselben Leistungslinien wie die reguläre Vollversicherung basieren, jedoch ohne den Aufbau von Alterungsrückstellungen kalkuliert sind. Der Ausbildungstarif lässt sich bis zum vollendeten 39. Lebensjahr abschließen – deutlich länger als die gesetzliche Studentenversicherung, die regulär mit dem 30. Lebensjahr oder nach dem 14. Fachsemester endet.
Allianz MeinGesundheitsschutz Ausbildungstarife
- Abschließbar bis zum vollendeten 39. Lebensjahr
- Kein Aufbau von Alterungsrückstellungen während der Ausbildungszeit
- Für Studenten ab 30 Jahren Tarife bereits ab rund 295,67 Euro monatlich
- Übergang in reguläre Angestellten- oder Selbstständigen-Tarife nach Studienende ohne erneute Gesundheitsprüfung
Wichtig zu wissen: Da Ausbildungstarife keine Alterungsrückstellungen bilden, steigt der Beitrag spürbar an, sobald nach dem Studienabschluss in einen der regulären PKV-Tarife für Angestellte oder Selbstständige gewechselt wird. Wer zum Studienbeginn beide Elternteile privat versichert hat, kann sich nicht kostenlos über die gesetzliche Familienversicherung absichern und muss sich zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung der Studenten (KVdS) oder einem privaten Ausbildungstarif wie MeinGesundheitsschutz entscheiden. Ausländische Studenten aus EU-Ländern oder Staaten mit Sozialversicherungsabkommen können sich dagegen häufig über die Krankenversicherung ihres Heimatlandes von der deutschen Versicherungspflicht befreien lassen.
Wer sich zum Studienbeginn noch nicht für einen umfassenden Vollversicherungstarif entscheiden möchte, kann alternativ zunächst den Optionstarif OptionFlexiMed abschließen, der beschrieben im folgenden Abschnitt eine spätere Umwandlung in eine Vollversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung sichert.
Allianz Optionstarif OptionFlexiMed: der Joker für später
Für GKV-Versicherte, Berufseinsteiger, Studenten, Beamtenanwärter und Heilfürsorgeberechtigte, die sich noch nicht endgültig für einen Wechsel entscheiden möchten oder können, bietet die Allianz den Optionstarif OptionFlexiMed an – nutzbar bis zum 49. Lebensjahr. Der minimale Monatsbeitrag beginnt bereits bei 4,95 Euro für Studenten.
Der Trick: den Gesundheitszustand einfrieren
Bei Abschluss des Optionstarifs durchlaufen Sie einmalig eine Gesundheitsprüfung – und sichern sich damit Ihren aktuellen Gesundheitszustand dauerhaft ab. Wechseln Sie später in die Allianz Vollversicherung (Option bis zum 50. Lebensjahr nutzbar) oder schließen eine Krankenzusatzversicherung ab, ist keine erneute Gesundheitsprüfung mehr nötig – selbst wenn in der Zwischenzeit eine Erkrankung aufgetreten sein sollte, die einen regulären Neuabschluss erschweren oder verteuern würde.
Ein weiterer finanzieller Vorteil betrifft das BONUS-Programm: Jedes volle Kalenderjahr im OptionFlexiMed-Tarif wird als „leistungsfreie Zeit" gutgeschrieben. Wer beispielsweise drei Jahre lang im Optionstarif versichert war und dann in die Vollversicherung wechselt, erreicht dort bereits nach einem weiteren leistungsfreien Jahr die maximale Beitragsrückerstattung – statt die üblichen vier Jahre bis zum Höchststand warten zu müssen. Wer als Medizinstudent beispielsweise mit 22 Jahren einsteigt und mit 32 Jahren als Arzt in die Vollversicherung wechselt, hat auf diese Weise bereits eine Dekade an angerechneter leistungsfreier Zeit angesammelt.
Allianz Selbstbeteiligung: Beitrag gezielt senken
Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung lässt sich der PKV-Beitrag über die Höhe der Selbstbeteiligung aktiv steuern. Je höher der jährliche Selbstbehalt, desto niedriger fällt im Gegenzug der monatliche Beitrag aus – ein Mechanismus, der vor allem für Versicherte interessant ist, die selten zum Arzt gehen oder finanziell einen Puffer für kleinere Rechnungen einplanen können. Im oben gezeigten Kostenbeispiel wurde etwa eine Selbstbeteiligung von 10 Prozent für ambulante und stationäre Behandlungen angesetzt, gedeckelt auf maximal 500 Euro im Jahr – eine in der MeinGesundheitsschutz-Linie übliche Ausgestaltung. Wichtig dabei: Für Leistungen aus dem sogenannten MeinVorsorgeprogramm entfällt die Selbstbeteiligung vollständig, sodass Vorsorgeuntersuchungen unabhängig vom gewählten Selbstbehalt in vollem Umfang abgedeckt bleiben. Wer die Selbstbeteiligung erhöht, sollte allerdings realistisch einschätzen, ob im Ernstfall auch mehrere Selbstbehalte im selben Jahr – etwa bei Familienmitgliedern mit eigenen Verträgen – tragbar sind.
Allianz Beitragsentlastung: Vorsorge für den Ruhestand
Ein Aspekt, der bei der Tarifwahl häufig zu kurz kommt, ist die Beitragsentwicklung nach dem Renteneintritt. Mit dem Zusatzbaustein MeineBeitragsentlastung lässt sich diesem Risiko frühzeitig begegnen: Der Baustein kann in Kombination mit allen PKV-Vollversicherungstarifen der Allianz abgeschlossen werden und baut über die Erwerbsphase hinweg zusätzliches Kapital auf, das gezielt zur Reduzierung der Beiträge im Ruhestand eingesetzt wird. Da der gesetzliche Zuschlag zur Beitragsstabilität zwischen dem 21. und 60. Lebensjahr ohnehin erhoben wird und ab dem 60. Lebensjahr entfällt, wirkt ein früh abgeschlossener Entlastungstarif als zusätzliche, freiwillige Ergänzung zu diesem gesetzlichen Mechanismus. Wer den Baustein erst spät im Erwerbsleben abschließt, hat entsprechend weniger Zeit, um Kapital aufzubauen – ein früher Einstieg zahlt sich hier überproportional aus.
Was kostet die Allianz PKV? Beispielrechnung vs. GKV
Wie sich die Kosten in der Praxis darstellen, zeigt ein Rechenbeispiel der Allianz für einen kinderlosen, 30 Jahre alten Angestellten mit einem Bruttojahreseinkommen von 80.000 Euro (Stand 2026):
| Position | PKV pro Monat | GKV pro Monat |
|---|---|---|
| Arbeitnehmeranteil | 390,62 € | 648,09 € |
| Arbeitgeberanteil | 390,62 € | 613,22 € |
| Gesamtbeitrag | 781,24 € | 1.261,31 € |
Der PKV-Gesamtbeitrag von 781,24 Euro setzt sich zusammen aus dem Tarif MeinGesundheitsschutz Plus 90 und Zahn 90 (598,39 €, jeweils mit 10 % Selbstbeteiligung, maximal 500 €/Jahr), der Pflegepflichtversicherung (63,81 €), einem Krankentagegeld ab dem 43. Tag mit 160 Euro täglich (59,20 €) sowie dem gesetzlichen gesetzlichen Zuschlag zur Beitragsstabilität im Alter (59,84 €). Zum Vergleich: Der GKV-Beitrag berechnet sich aus 17,5 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze von 5.812,50 Euro (1.107,18 €) zuzüglich 4,2 Prozent Pflegeversicherung (244,13 €).
Bemerkenswert an diesem Rechenbeispiel ist, dass der PKV-Gesamtbeitrag trotz umfangreicher Zusatzbausteine – Zahnschutz, Krankentagegeld und Pflegepflichtversicherung sind bereits eingerechnet – rund 480 Euro monatlich unter dem GKV-Beitrag liegt. Der Grund liegt in der Berechnungslogik: Während sich der GKV-Beitrag direkt am Einkommen bemisst und mit steigendem Gehalt bis zur Beitragsbemessungsgrenze mitwächst, bleibt der PKV-Beitrag unabhängig vom Einkommen konstant und richtet sich stattdessen nach Alter, Gesundheitszustand und Tarifumfang zum Zeitpunkt des Abschlusses. Für gutverdienende Angestellte kann dieser Unterschied über die Jahre einen erheblichen finanziellen Spielraum eröffnen – vorausgesetzt, die spätere Beitragsentwicklung im Alter wird realistisch eingeplant.
Wichtige Änderung ab 2027
Laut PKV-Verband soll die Jahresarbeitsentgeltgrenze durch eine Gesundheitsreform von 77.400 Euro (2026) auf rund 84.500 Euro (2027) steigen, während der GKV-Höchstbeitrag von etwa 1.200 Euro auf etwa 1.400 Euro monatlich zulegen soll. Für Angestellte, die 2026 wechseln möchten, ist eine Kündigung der bisherigen gesetzlichen Krankenversicherung bis zum 30.09.2026 erforderlich.
Allianz BONUS-Programm: Beitragsrückerstattung bis 50 %
Wer über ein Kalenderjahr keine Rechnungen bei der Allianz einreicht, erhält im Rahmen des BONUS-Programms einen Teil der gezahlten Beiträge zurück. Die Höhe hängt vom Tarif ab:
- Angestellte & Selbstständige (MeinGesundheitsschutz): bis zu 30 Prozent
- Beihilfeberechtigte (Beamtentarife): bis zu 50 Prozent
- Ärzte: bis zu 20 Prozent
Zusätzlich gilt aktuell ein Wechselvorteil: Wer von einer gesetzlichen oder anderen privaten Krankenversicherung zur Allianz wechselt, kann bereits leistungsfreie Jahre beim bisherigen Versicherer anrechnen lassen, wodurch sich der Bonus in entsprechenden Tarifen auf bis zu 50 Prozent erhöhen kann. Der Bonus ist nicht garantiert, sondern abhängig von den erwirtschafteten Überschüssen der Allianz Privaten Krankenversicherung und wird jährlich neu festgelegt.
Zwischenfazit Vollversicherung
Die Allianz deckt mit ihren fünf Tariflinien praktisch jede PKV-Zielgruppe ab. Für eine passgenaue Einordnung zählt weniger die grundsätzliche Tarifauswahl als die jeweilige Ausgestaltung – etwa die gewählte Selbstbeteiligung, die Krankentagegeld-Höhe und der Zahnbaustein. Ein unabhängiger Vergleich mit anderen Anbietern lohnt sich in jedem Fall.
Wechsel in die Allianz Krankenversicherung: Schritt für Schritt
Der Weg in die Allianz Private Krankenversicherung verläuft für Angestellte, Selbstständige und Freiberufler in vier Schritten. Beamte, Beamtenanwärter, Ärzte wenden sich für ihre spezifischen Tarife direkt an das Allianz Team, da hier zusätzliche Gruppenvertrags- und Beihilfe-Besonderheiten zu berücksichtigen sind.
Beitrag berechnen
Der individuelle Beitrag richtet sich nach aktuellem Alter, Gesundheitszustand und gewähltem Leistungsniveau und lässt sich online unverbindlich ermitteln.
Gesundheitsfragen beantworten
Die Fragen zum aktuellen Gesundheitszustand und zu Vorerkrankungen müssen wahrheitsgemäß und sorgfältig beantwortet werden – Grundlage für die spätere Risikoprüfung.
Antrag stellen
Angestellte, Selbstständige und Freiberufler können den Antrag direkt online abschließen. Nach erfolgreicher Prüfung folgt die Annahmebestätigung meist innerhalb weniger Tage per Post.
Kündigung & Wechsel
Erst nach Eingang der Annahmebestätigung sollte die bisherige Krankenversicherung gekündigt werden. Die GKV-Kündigungsfrist beträgt zwei Monate zum Monatsende, die PKV-Frist meist drei Monate zum Kalenderjahresende.
Eine wichtige Ausnahmeregelung betrifft die sonst übliche Mindestbindungszeit: Beim Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung entfällt die zwölfmonatige Mindestbindung, die sonst beim Wechsel zwischen zwei gesetzlichen Krankenkassen gilt. Wer beispielsweise am 23. Januar kündigt, dessen Kündigungsfrist beginnt am 1. Februar zu laufen; der Wechsel in die private Krankenversicherung wird dann zum 1. April wirksam.
Allianz Zusatzversicherung: Überblick aller Zusatztarife
Neben der Vollversicherung führt die Allianz ein umfangreiches Portfolio an Krankenzusatzversicherungen für gesetzlich Versicherte. Diese schließen gezielt Lücken der GKV-Leistungen, ohne dass ein Wechsel des Versicherungssystems nötig wäre. Der größte Vorteil: Versicherte erhalten je nach Tarif einen Privatpatientenstatus für einzelne Leistungsbereiche – etwa beim Zahnarzt oder im Krankenhaus – während sie gesetzlich krankenversichert bleiben.
Ambulante Zusatzversicherung
Vorsorgeuntersuchungen, Alternativmedizin, Osteopathie, Sehhilfen
Krankenhauszusatzversicherung
Ein-/Zweibettzimmer, Chefarztbehandlung, freie Krankenhauswahl
Zahnzusatzversicherung
Bis zu 100 % für Zahnersatz, Kieferorthopädie, Prophylaxe
Pflegezusatzversicherung
Finanzielle Absicherung schon ab Pflegegrad 1
Krankentagegeld
Bis zu 100 % Nettoeinkommen bei längerer Krankheit
Krankenhaustagegeld
Steuerfreies Taschengeld ohne Kostennachweis
Allianz ambulante Zusatzversicherung: AmbulantPlus und AmbulantBest
Die ambulante Zusatzversicherung der Allianz erweitert die GKV-Leistungen um Vorsorgeuntersuchungen, Heilpraktikerbehandlungen, Naturheilkunde, osteopathische Behandlungen sowie Sehhilfen wie Brillen und Kontaktlinsen. Zur Wahl stehen die Tarife AmbulantPlus und AmbulantBest.
Allianz AmbulantPlus
- Heilpraktiker: bis 80 %, max. 1.000 € in zwei Versicherungsjahren
- Brillen, Brillengläser, Kontaktlinsen: bis 300 € alle 24 Monate
- Grundlegende Sehhilfen-Absicherung bereits enthalten
Ab 7,62 €/Monat (21 Jahre), 3,14 € (16–20 Jahre), 2,22 € (bis 15 Jahre)
Allianz AmbulantBest
- Alles aus AmbulantPlus, zusätzlich:
- Naturheilkundliche Behandlung: bis 80 %, max. 1.000 € in zwei Versicherungsjahren
- Erweiterte Vorsorgeuntersuchungen: bis 80 %
- Hörhilfen: bis 80 %, max. 500 € pro Versicherungsjahr
Allianz Krankenhauszusatzversicherung: KrankenhausPlus und KrankenhausBest
Mit der Krankenhauszusatzversicherung werden gesetzlich Versicherte im Klinikfall zu Privatpatienten: freie Krankenhauswahl, Behandlung durch Chefarzt oder Chefärztin sowie eine komfortablere Unterbringung. Die Allianz bietet drei Stufen an: den Einstiegstarif Krankenhaus bei Unfall, KrankenhausPlus und KrankenhausBest. Musterbeitrag beim Abschluss mit 21 Jahren: KrankenhausPlus 28,68 €/Monat.
Allianz KrankenhausPlus
- Unterbringung im Zweibettzimmer
- Chefarztbehandlung und freie Krankenhauswahl
- Erstattung ohne Höchstgrenze bei medizinisch notwendiger stationärer Behandlung
- Mit Zusatz OptionPrivat: späterer Wechsel in die Allianz Vollversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich
Ab 26,68 €/Monat (21 Jahre), 7,86 € (16–20 Jahre), 3,96 € (bis 15 Jahre)
Allianz KrankenhausBest
- Wahlweise Ein- oder Zweibettzimmer
- Alle Leistungen von KrankenhausPlus, zusätzlich erweiterte Wahlleistungen
- Rooming-in: Mitaufnahme einer Begleitperson für Kinder bis 10 Jahre
- Kombinierbar mit dem Baustein Ambulante OP für ambulante Operationen als Privatpatient
Ab 28,68 €/Monat (21 Jahre), 7,86 € (16–20 Jahre), 3,96 € (bis 15 Jahre)
Ein Alleinstellungsmerkmal der Allianz: Bei Behandlung in einem ausländischen Krankenhaus oder einer deutschen Privatklinik, die nicht nach dem Krankenhausentgeltgesetz oder der Bundespflegesatzverordnung abrechnet und bei der die gesetzliche Krankenkasse folglich nicht vorleistet, übernimmt die Allianz dennoch 60 Prozent der Kosten aus eigener Tasche. Der Baustein Ambulante OP ist im Einstiegstarif Krankenhaus bei Unfall bereits enthalten und bei KrankenhausPlus sowie KrankenhausBest optional zubuchbar – er sichert eine vollständige Kostenübernahme als Privatpatient auch bei ambulanten Operationen, unabhängig von den Höchstsätzen der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).
Was kostet die Allianz Zahnzusatzversicherung MeinZahnschutz?
Die Zahnzusatzversicherung Allianz MeinZahnschutz zählt zu den meistbeworbenen Zahntarifen am deutschen Markt und ist in drei Erstattungsstufen erhältlich: MeinZahnschutz 75, 90 und 100. Alle drei sind ohne Wartezeit abschließbar (Sofortschutz) und erstatten Zahnbehandlung sowie Prophylaxe einheitlich zu 100 Prozent – der eigentliche Unterschied zwischen den Stufen liegt ausschließlich in der Erstattungshöhe für Zahnersatz und Kieferorthopädie. Die Erstattung erfolgt jeweils bis zu den Höchstsätzen der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) beziehungsweise Ärzte (GOÄ).
Die drei Allianz MeinZahnschutz-Tarife im Vergleich
Allianz MeinZahnschutz 75
- 75 % Erstattung für Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate)
- 100 % für Zahnbehandlung und Prophylaxe inkl. professioneller Zahnreinigung
- Kieferorthopädie für unter 21-Jährige bis 2.000 €
- Nur 2 Gesundheitsfragen, keine Wartezeit
Ab 12,94 €/Monat (21–30 Jahre, ohne Alterungsrückstellung) Wie sich Testurteile verschiedener Institute wie Stiftung Warentest und Franke und Bornberg richtig einordnen lassen, erklärt der Ratgeber zur PKV im Test.
Allianz MeinZahnschutz 90
- 90 % Erstattung für Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate)
- 100 % für Zahnbehandlung und Prophylaxe inkl. professioneller Zahnreinigung
- Kieferorthopädie für unter 21-Jährige bis 2.500 €
- Nur 2 Gesundheitsfragen, keine Wartezeit
Ab 15,89 €/Monat für Erwachsene, 13,15 € für Kinder (21–30 Jahre, ohne Alterungsrückstellung)
Allianz MeinZahnschutz 100
- 100 % Erstattung für Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate)
- 100 % für Zahnbehandlung und Prophylaxe inkl. professioneller Zahnreinigung
- Kieferorthopädie für unter 21-Jährige bis 3.000 €
- Zusätzlich Bleaching sowie Angst- und Schmerzausschaltung
Ab 17,47 €/Monat (21–30 Jahre, ohne Alterungsrückstellung)
Der Tarif MeinZahnschutz 100 wurde von Stiftung Warentest am 26. Februar 2026 mit der Note 0,6 („Sehr gut") ausgezeichnet und gilt nach Einschätzung mehrerer unabhängiger Vergleichsportale aktuell als eine der leistungsstärksten Zahnzusatzversicherungen am deutschen Markt.
Allianz MeinZahnschutz: mit oder ohne Alterungsrückstellung?
Alle drei MeinZahnschutz-Tarife lassen sich in zwei Beitragsvarianten abschließen. Bei der Variante ohne Alterungsrückstellung ist der Einstiegsbeitrag niedriger, steigt dafür aber im Laufe der Vertragslaufzeit altersbedingt an. Bei der Variante mit Alterungsrückstellung (Ansparbeitrag) liegt der Einstiegsbeitrag höher, bleibt dafür über die gesamte Laufzeit stabil. Wer sich für eine Alterungsrückstellung entscheidet, zahlt einen Risikozuschlag von 20 Prozent auf den kalkulierten Beitrag; bei der Variante ohne Alterungsrückstellung sind es 25 Prozent.
| Beispielrechnung | Ohne Alterungsrückstellung | Mit Alterungsrückstellung |
|---|---|---|
| MeinZahnschutz 75, Einstieg 21–30 Jahre | ab 12,94 €/Monat | höherer, dafür stabiler Einstiegsbeitrag |
| MeinZahnschutz 90, Einstieg 21–30 Jahre | ab 15,89 €/Monat | höherer, dafür stabiler Einstiegsbeitrag |
| MeinZahnschutz 100, Einstieg 21–30 Jahre | ab 17,47 €/Monat | höherer, dafür stabiler Einstiegsbeitrag |
Wer jung und gesund in einen MeinZahnschutz-Tarif ohne Alterungsrückstellung einsteigt, profitiert zunächst vom niedrigsten Einstiegsbeitrag am Markt in dieser Leistungsklasse, muss aber spätere Beitragssprünge einplanen. Die Variante mit Alterungsrückstellung eignet sich dagegen für alle, die von Beginn an mit einem planbaren, gleichbleibenden Beitrag kalkulieren möchten.
Auch bei fehlenden Zähnen und bestehendem Zahnersatz abschließbar
Alle drei Allianz MeinZahnschutz-Tarife lassen sich abschließen, selbst wenn bereits bis zu drei Zähne fehlen. Bereits vorhandener Zahnersatz wie Kronen, Brücken oder Implantate wird vollständig mitversichert und gilt als gesund – ohne Leistungsausschluss. Lediglich wenn eine Behandlung bereits angeraten oder begonnen wurde, ist ein Neuabschluss vorübergehend nicht möglich; nach Abschluss der Behandlung kann erneut ein Antrag gestellt werden.
Die Allianz Zahnstaffel: was in den ersten drei Jahren gilt
Wie bei den meisten Zahnzusatzversicherungen am Markt gilt auch bei MeinZahnschutz eine sogenannte Zahnstaffel: In den ersten drei Versicherungsjahren begrenzt die Allianz die maximale Erstattungssumme für Zahnersatz, um Missbrauch durch bereits geplante Großbehandlungen kurz nach Vertragsabschluss zu verhindern. Wichtig dabei: Die Allianz staffelt nach Versicherungsjahren (jeweils 12 Monate ab Vertragsabschluss), nicht nach Kalenderjahren wie einige andere Anbieter. Bei einem Unfall mit daraus resultierenden Zahnschäden entfällt die Zahnstaffel vollständig und die volle Erstattung greift sofort.
Allianz Zahnzusatzversicherung: Gesundheitsfragen und Abschluss
Zur Beitragsberechnung sind bei den Allianz MeinZahnschutz-Tarifen lediglich zwei Gesundheitsfragen online zu beantworten – ein im Marktvergleich sehr schlanker Umfang. Ein Online-Abschluss ist bis zum vollendeten 64. Lebensjahr möglich; ältere Interessenten sowie Personen mit weitergehenden Fragen wenden sich an das persönliche Beratungsteam der Allianz. Kleinere Rechnungen wie eine professionelle Zahnreinigung werden nach Erfahrungsberichten meist innerhalb weniger Tage erstattet, insbesondere bei Einreichung über die Allianz Gesundheits-App; größere Rechnungen etwa für Zahnersatz können aufgrund einer detaillierteren Prüfung länger dauern.
Was kostet die Allianz Pflegezusatzversicherung PflegetagegeldBest?
Nach einer statistischen Auswertung der Allianz auf Basis eigener Pflegedaten werden rechnerisch drei von vier Menschen in Deutschland im Laufe ihres Lebens pflegebedürftig. Da die gesetzliche Pflegeversicherung oft nur einen Teil der tatsächlichen Kosten deckt, sichert die Pflegezusatzversicherung PflegetagegeldBest bereits ab Pflegegrad 1 zusätzliche finanzielle Leistungen – ganz ohne Wartezeit und mit weltweitem Versicherungsschutz ab dem ersten Tag.
Allianz PflegetagegeldBest: Leistung nach Pflegegrad
| Pflegegrad | Ambulante Pflege | Stationäre Pflege |
|---|---|---|
| Pflegegrad 1 | 20 % des Tagessatzes | 20 % des Tagessatzes |
| Pflegegrad 2 | 30 % des Tagessatzes | 100 % des Tagessatzes |
| Pflegegrad 3 | 50 % des Tagessatzes | 100 % des Tagessatzes |
| Pflegegrad 4 | 80 % des Tagessatzes | 100 % des Tagessatzes |
| Pflegegrad 5 | 100 % des Tagessatzes | 100 % des Tagessatzes |
Der Tagessatz wird individuell bei Vertragsabschluss vereinbart und bestimmt zusammen mit dem Pflegegrad die tatsächliche Auszahlung; die maximale Leistung liegt bei 4.500 Euro monatlich. Ab Pflegegrad 5 entfällt die Beitragszahlung vollständig, während sämtliche Tarifleistungen weiterhin bestehen bleiben.
Beitragsbeispiele für PflegetagegeldBest
| Eintrittsalter | Monatlicher Beitrag | Auszahlungsbetrag |
|---|---|---|
| 8 Jahre | 22,48 € | bis 2.400 €/Monat |
| 30 Jahre | 72,24 € | bis 3.150 €/Monat |
| 35 Jahre | 16,80 € | bis 600 €/Monat |
| 63 Jahre | 106,68 € | bis 1.050 €/Monat |
Ein Online-Abschluss ist bis zum vollendeten 60. Lebensjahr möglich; ältere Interessenten wenden sich an die persönliche Beratung der Allianz. Während einer Elternzeit (12, 24 oder 36 Monate) oder bei Arbeitslosigkeit (bis zu einem Jahr) lässt sich der Vertrag beitragsfrei pausieren – während dieser Zeit besteht dann allerdings auch kein Leistungsanspruch bei Eintritt eines Pflegefalls. Die Beiträge sind grundsätzlich steuerfrei absetzbar im Rahmen der Vorsorgeaufwendungen: bis 1.900 Euro jährlich für Angestellte und Beamte, bis 2.800 Euro für Selbstständige – allerdings nur, soweit dieser Höchstbetrag nicht bereits durch die Kranken- und Pflegepflichtversicherung ausgeschöpft ist.
Allianz Krankentagegeld & Krankenhaustagegeld: was beide leisten
Allianz Krankentagegeld
- Schützt vor Verdienstausfall bei längerer Krankheit
- Bis zu 100 % des Nettoeinkommens absicherbar
- Ergänzt das gesetzliche Krankengeld, das erst ab der 7. Woche und nur mit rund 70 % des Bruttoeinkommens greift
- Besonders relevant für Selbstständige und Freiberufler ohne gesetzlichen Krankengeldanspruch
Allianz Krankenhaustagegeld
- Zahlt unabhängig vom tatsächlichen Verdienstausfall
- Kein Kostennachweis erforderlich
- Nützlich für Eigenanteile, Fahrtkosten von Angehörigen oder Kinderbetreuung
Beide Tagegeld-Bausteine lassen sich in der Höhe individuell an das eigene Einkommen beziehungsweise den gewünschten Puffer anpassen und werden häufig direkt mit einer Vollversicherung oder einer Krankenhauszusatzversicherung kombiniert.
Allianz Krankenversicherung: Auslandsschutz und Kinderpakete
Allianz Auslandskrankenversicherung
- Für Alleinreisende, Familien, Gruppenreisen und Studenten
- Kurzfristiger „Last-Minute"-Abschluss vor Reiseantritt möglich
- 24-Stunden-Service für Dolmetschen und Hilfsorganisation
- Medizinisch notwendiger Rücktransport eingeschlossen
Allianz Kinderpakete
- Umfassende Versorgung bei Arzt, Zahnarzt und Heilpraktiker
- Neugeborene beitragsfrei für die ersten 6 Monate zzgl. Geburtsmonat
- Absicherung auch im Krankenhaus- und Pflegefall
Innerhalb der Vollversicherung ist der Auslandsschutz je nach Tarif ohnehin umfangreich integriert: EU-weit gilt der tarifliche Umfang unbegrenzt, im außereuropäischen Ausland bis zu zwölf Monate. Da es in der PKV keine klassische beitragsfreie Familienversicherung wie in der GKV gibt, benötigt jedes Kind einen eigenen Vertrag – die Beitragsbefreiung bei Elterngeldbezug und für Neugeborene mildert diesen strukturellen Unterschied zumindest in den ersten Lebensmonaten spürbar ab. Wer eine Familiengründung plant, sollte diesen Punkt frühzeitig in die Tarifwahl einbeziehen, da sich die Gesamtkosten für mehrere Verträge über die Jahre deutlich addieren können.
Allianz PKV: Wartezeiten und Gesundheitsprüfung
Für die meisten Krankenzusatzversicherungen der Allianz gilt eine allgemeine Wartezeit von drei Monaten, bevor Leistungen in Anspruch genommen werden können. Für Entbindung und Psychotherapie gilt eine besondere Wartezeit von acht Monaten. Alle Wartezeiten entfallen bei einem Unfall oder wenn innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss ein ärztliches Attest vorgelegt wird. Ohne Wartezeit abschließbar sind zudem die MeinZahnschutz-Tarife, der Baustein Krankenhaus bei Unfall sowie PflegetagegeldBest.
Ein Abschluss ganz ohne Gesundheitsfragen ist bei Krankenzusatzversicherungen unüblich – auch bei der Allianz sind grundsätzlich Gesundheitsfragen zu beantworten, deren Umfang sich je nach Tarif unterscheidet. Bei der Zahnzusatzversicherung MeinZahnschutz sind es beispielsweise nur zwei Gesundheitsfragen. Ein Abschluss trotz Vorerkrankung oder chronischer Krankheit ist grundsätzlich möglich, die Risikoeinschätzung erfolgt dann individuell im Rahmen der Gesundheitsprüfung.
Allianz Gesundheits-App und digitale Services
In der Vollversicherung rechnen Versicherte Behandlungen zunächst direkt mit Arzt oder Ärztin ab und reichen die Rechnung anschließend zur Erstattung ein – digital über die Allianz Gesundheits-App oder das Kundenportal MeineAllianz, alternativ per Post. Bei stationären Krankenhausaufenthalten ist häufig eine direkte Abrechnung über die „Card für Privatversicherte" oder die digitale Chipkarte in der Gesundheits-App möglich. Bei Krankenzusatzversicherungen gilt ebenfalls das Kostenerstattungsprinzip; bei stationären Aufenthalten rechnen private Versicherer oft direkt mit öffentlichen Krankenhäusern ab.
Über die Allianz Gesundheitswelt stehen Versicherten zudem kostenfreie Zusatzservices zur Verfügung, etwa ein Arzneimittelservice mit kostenfreier Lieferung nach Hause, ein persönlicher Patientenbegleiter sowie digitale Coaching-Programme für chronische Erkrankungen wie Atemwegserkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes oder psychische Belastungen.
Allianz PKV-Beiträge von der Steuer absetzen
Beiträge zur privaten Krankenvollversicherung können als Vorsorgeaufwendungen im Rahmen der Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden – die Allianz übermittelt hierzu automatisch zu Jahresbeginn einen entsprechenden Nachweis. Für Beiträge zur Krankenzusatzversicherung gilt ein separater Höchstbetrag von 1.900 Euro jährlich für Angestellte beziehungsweise 2.800 Euro für Selbstständige, wobei Beiträge zur Kranken- und Pflegepflichtversicherung ebenfalls zu diesen Vorsorgeaufwendungen zählen und den Höchstbetrag oft bereits ausschöpfen.
Wer sich unsicher ist, ob die tatsächlich abgeführten Beiträge den steuerlichen Höchstbetrag bereits erreichen, findet die entsprechenden Werte in der jährlichen Steuerbescheinigung der Allianz übersichtlich aufgelistet. Ein Abgleich mit dem eigenen Steuerberater oder der genutzten Steuersoftware lohnt sich besonders für Selbstständige, da sich hier oft zusätzliche Optimierungsmöglichkeiten bei der Kombination aus Basis- und Zusatzabsicherung ergeben.
Allianz: die wichtigsten Punkte im Überblick
Die Allianz bietet mit ihrem breiten Tarifspektrum sowohl für die Vollversicherung als auch für Zusatzschutz praktisch für jede Zielgruppe eine passende Lösung. Ob sich ein Tarif für Ihre individuelle Situation eignet, hängt jedoch von der jeweiligen Ausgestaltung ab. Nutzen Sie das Formular auf dieser Seite, um die Allianz unverbindlich und unabhängig mit weiteren privaten Krankenversicherern zu vergleichen.
Allianz Kundenbewertungen und Testergebnisse
Neben den bereits genannten Testergebnissen von DFSI und IVFP lohnt sich auch ein Blick auf die Erfahrungen bestehender Kunden. Versicherungen der Allianz werden nach eigenen Angaben mit durchschnittlich 4,8 von 5 Sternen bewertet, basierend auf mehr als 3.200 Kundenbewertungen beim unabhängigen Bewertungsportal eKomi, das der Allianz hierfür die Auszeichnung „Gold" verliehen hat. Ergänzend bietet die Allianz eine kostenlose Videoberatung an, die nach Kundenangaben ebenfalls mit 4,7 von 5 Sternen bewertet wird und in der Regel innerhalb von 20 Sekunden ein persönliches Beratungsgespräch ermöglicht.
Solche Bewertungsportale liefern zwar eine Momentaufnahme der Servicequalität, sagen aber wenig über die Angemessenheit einzelner Tarifbedingungen aus. Für eine fundierte Entscheidung bleibt daher der direkte Vergleich der Vertragsbedingungen – etwa Leistungsausschlüsse, Wartezeiten und die tatsächliche Erstattungshöhe im Schadensfall – wichtiger als reine Zufriedenheitswerte. Wer sich allein auf Sternebewertungen verlässt, läuft Gefahr, Servicefreundlichkeit mit tatsächlicher Leistungsstärke im Ernstfall zu verwechseln – zwei Eigenschaften, die nicht zwangsläufig zusammenfallen müssen.
Allianz PKV: Lohnt sich der Marktführer für Sie?
Zusammenfassend lässt sich die Allianz Private Krankenversicherung grob in drei Nutzungsszenarien einordnen. Erstens für Angestellte und Selbstständige, die einen finanzstarken, breit aufgestellten Konzern mit dichtem Beraternetz und der Möglichkeit eines schnellen Online-Abschlusses suchen – hier punktet die Allianz mit dem MeinGesundheitsschutz-Tarif und dessen flexibel kombinierbaren Bausteinen. Zweitens für Beihilfeberechtigte, für die sich aufgrund der hohen Kostenübernahme durch den Dienstherrn eine PKV nahezu immer rechnet – hier ist der Bonus von bis zu 50 Prozent ein zusätzliches Argument. Drittens für Ärzte, die von den Gruppenverträgen mit den Ärztekammern und dem Marburger Bund profitieren möchten.
Weniger im Fokus der Allianz-Tarife stehen dagegen Versicherte, die vorrangig einen besonders niedrigen Einstiegsbeitrag ohne jegliche Selbstbeteiligung suchen, oder die ausschließlich eine punktuelle Zusatzversicherung ohne jede Bindung an einen größeren Konzern abschließen möchten. Auch hier gilt: Der Name des Versicherers ersetzt nicht den Blick auf die jeweiligen Vertragsbedingungen des infrage kommenden Tarifs.
Ergänzend sollte bei jedem Tarifvergleich auch die Frage der Vertragslaufzeit und Kündbarkeit einbezogen werden. Ein einmal abgeschlossener PKV-Vertrag lässt sich zwar innerhalb desselben Versicherers relativ unkompliziert in einen anderen Tarif wechseln, ohne dass bereits angesparte Alterungsrückstellungen verloren gehen – ein Wechsel des Versicherers selbst ist dagegen mit einer erneuten Gesundheitsprüfung verbunden und daher deutlich voraussetzungsreicher. Wer sich für die Allianz entscheidet, sollte diesen Umstand von Beginn an mitdenken und den gewählten Tarif nicht allein nach dem aktuellen Beitrag, sondern auch nach der langfristigen Eignung für die eigene Lebenssituation auswählen.
Basistarif und Standardtarif bei der Allianz
Neben den regulären Vollversicherungstarifen führt die Allianz – wie gesetzlich für alle privaten Krankenversicherer vorgeschrieben – auch den sogenannten Basistarif. Dieser richtet sich an Personen, die grundsätzlich in der PKV versicherungspflichtig sind, aber aus finanziellen oder gesundheitlichen Gründen keinen regulären Tarif abschließen können oder wollen. Der Basistarif ist in Leistung und Beitrag gesetzlich an die gesetzliche Krankenversicherung angelehnt, eine Ablehnung wegen Vorerkrankungen ist hier ausgeschlossen. Ergänzend existiert für Altverträge vor 2009 der sogenannte Standardtarif mit ähnlicher Funktion. Beide Tarife sind bewusst als soziale Auffanglösung konzipiert und daher in Leistungsumfang und Komfort deutlich unterhalb der regulären MeinGesundheitsschutz-Tarife angesiedelt – für die überwiegende Mehrheit der Wechselwilligen sind sie deshalb nicht die erste Wahl, sondern eher eine Absicherung für Ausnahmefälle.