BBV Die Bayerische: Zusatzversicherer ohne eigene Vollversicherung

Die BBV, historisch als Bayerische Beamten Versicherung bekannt und heute am Markt unter der Marke „Die Bayerische" auftretend, bietet keine eigenständigen Tarife zur privaten Krankenvollversicherung an. Diese werden stattdessen in Kooperation mit der Schwestergesellschaft Bayerische Beamtenkrankenkasse AG (BBKK) vertrieben, die auf dieser Website eine eigene ausführliche Anbieterseite besitzt. Im eigenen Portfolio konzentriert sich die BBV auf zwei Bereiche der Krankenzusatzversicherung: Zahnzusatz und Krankenhauszusatz.

ProduktBereichKernleistung
ZAHN SmartZahn75 % Zahnersatz und Zahnbehandlung
ZAHN KomfortZahn80–90 % Zahnersatz, 100 % Zahnbehandlung
ZAHN PrestigeZahn100 % Zahnersatz, KFO bis 2.000 € auch für Erwachsene
V.I.P. stationär (Smart/Komfort/Prestige)KrankenhausChefarzt, Zwei- bis Einbettzimmer je nach Stufe

Diese Fokussierung auf Zusatzversicherungen unterscheidet die BBV von einem klassischen Vollversicherer. Wer sich für die BBV interessiert, sollte sich bewusst machen, dass ein Wechsel in die private Krankenvollversicherung über die Schwestergesellschaft BBKK erfolgt, während das eigene BBV-Portfolio gezielt Ergänzungen zur gesetzlichen Krankenversicherung bietet – allen voran die mehrfach ausgezeichnete Zahnzusatzversicherung.

Diese Konstellation ähnelt strukturell anderen Anbietern auf dieser Website, bei denen sich eine Konzerngesellschaft auf die Zusatzversicherung spezialisiert, während eine Schwestergesellschaft die Vollversicherung übernimmt. Für Verbraucher, die einen unabhängigen Marktvergleich anstellen möchten, lohnt sich in solchen Fällen stets ein Blick darauf, welche Gesellschaft für welchen Produktbereich tatsächlich verantwortlich ist, um Missverständnisse bei der Anbieterwahl zu vermeiden.

Diese Konstellation ist für Verbraucher grundsätzlich unproblematisch, sollte aber bei der eigenen Recherche berücksichtigt werden, um Doppelrecherchen oder Missverständnisse zu vermeiden. Wer beim Anbietervergleich sowohl „BBV" als auch „BBKK" als getrennte Einträge findet, sollte wissen, dass beide Gesellschaften zur selben Unternehmensgruppe gehören und sich in ihren jeweiligen Kernkompetenzen sinnvoll ergänzen, statt in direkter Konkurrenz zueinander zu stehen.

Für gesetzlich Versicherte, die keinen Wechsel in die private Vollversicherung planen, sondern gezielt einzelne Leistungsbereiche verbessern möchten, ist die BBV mit ihrem fokussierten Zusatzversicherungsportfolio eine naheliegende Anlaufstelle. Die Beschränkung auf zwei klar abgegrenzte Bereiche – Zahn und Krankenhaus – erlaubt es dem Unternehmen, diese Produkte besonders sorgfältig auszuarbeiten, was sich in den zahlreichen Testsiegen der Zahnzusatzversicherung widerspiegelt.

BBV ZAHN Smart, Komfort und Prestige im Vergleich

Die aktuelle Zahnzusatzversicherung der BBV besteht aus den 2017 eingeführten Tarifen ZAHN Smart, ZAHN Komfort und ZAHN Prestige, ergänzt 2020 durch den Tarif ZAHN Prestige Plus. Diese Tarifgeneration löste die frühere Tariflinie V.I.P. dental ab, die für Neukunden nicht mehr zur Verfügung steht.

Einstieg

ZAHN Smart

  • 75 % Erstattung für Zahnersatz und Zahnbehandlung
  • Zahnreinigung 1× jährlich bis 80 €
Mittelstufe

ZAHN Komfort

  • 80–90 % Erstattung für Zahnersatz (bonusheftabhängig)
  • 100 % Zahnbehandlung, Zahnreinigung bis 150 €/Jahr
Testsieger

ZAHN Prestige

  • 100 % Erstattung für Zahnersatz
  • 0,5 „sehr gut" bei Finanztest (Ausgabe 06/2023)
  • Keine Wartezeit, Zahnreinigung bis 200 €/Jahr

Der Tarif ZAHN Prestige gilt als das Spitzenprodukt der BBV und wurde von Stiftung Warentest mit der Bestnote 0,5 ausgezeichnet – eine der höchsten Bewertungen, die im Bereich der Zahnzusatzversicherung überhaupt vergeben werden. Auch die Waizmanntabelle, ein spezialisiertes Vergleichsportal für Zahnzusatzversicherungen, bestätigt mit einem WaizmannWert von 84 Prozent ein „sehr gut" für diesen Tarif. Ein Überblick über alle relevanten Ratingagenturen findet sich im Ratgeber zur PKV im Test.

Die drei Tarifstufen unterscheiden sich nicht nur im Erstattungssatz für Zahnersatz, sondern auch in der Ausgestaltung der Zahnbehandlung: Während ZAHN Komfort und ZAHN Prestige die Kosten für Zahnbehandlungen wie Füllungen oder Wurzelbehandlungen zu 100 Prozent übernehmen, liegt die Erstattung im Einstiegstarif ZAHN Smart bei 75 Prozent. Diese Differenzierung setzt sich auch bei der professionellen Zahnreinigung fort, deren jährlicher Erstattungsbetrag von Stufe zu Stufe ansteigt.

Bei der Wahl der passenden Tarifstufe sollte sich die Entscheidung am persönlichen Zahnstatus und der familiären Vorbelastung orientieren: Wer bereits absehen kann, dass in den kommenden Jahren umfangreicherer Zahnersatz notwendig wird, sollte trotz des höheren Beitrags den Tarif ZAHN Prestige in Betracht ziehen, da die Differenz zwischen 75 und 100 Prozent Erstattung bei größeren Behandlungen schnell mehrere tausend Euro ausmachen kann.

BBV Kieferorthopädie: auch für Erwachsene versichert

Ein besonderes Leistungsmerkmal des Tarifs ZAHN Prestige ist die Kieferorthopädie-Erstattung, die ausdrücklich auch für Erwachsene gilt.

Bis zu 2.000 Euro für erwachsene Kieferorthopädie

Da die gesetzliche Krankenversicherung bei Erwachsenen grundsätzlich keinen Zuschuss zur Kieferorthopädie leistet, bedeutet eine entsprechende Behandlung im Erwachsenenalter normalerweise vollständige Eigenkosten. Im Tarif ZAHN Prestige erstattet die BBV bis zu 2.000 Euro über die gesamte Vertragslaufzeit für kieferorthopädische Behandlungen – bei einer beispielhaften Invisalign-Behandlung für 4.500 Euro würde sich der Eigenanteil damit auf 2.500 Euro reduzieren.

Diese Leistung für erwachsene Kieferorthopädie ist am deutschen Markt nicht selbstverständlich, da viele Zahnzusatzversicherungen entsprechende Behandlungen ausschließlich für Kinder und Jugendliche vorsehen. Für Erwachsene, die etwa aufgrund einer im Erwachsenenalter aufgetretenen Zahnfehlstellung oder aus ästhetischen Gründen eine kieferorthopädische Behandlung wie Invisalign in Erwägung ziehen, kann dieser Baustein einen spürbaren finanziellen Unterschied bedeuten. Für Kieferorthopädie gilt im Tarif ZAHN Smart eine Wartezeit von sechs Monaten, während sie in den Tarifen Komfort und Prestige vollständig entfällt.

Gerade unsichtbare Zahnschienensysteme wie Invisalign erfreuen sich bei Erwachsenen wachsender Beliebtheit, da sie eine ästhetisch unauffällige Korrektur von Zahnfehlstellungen ermöglichen, ohne dass dabei sichtbare Metallspangen getragen werden müssen. Die damit verbundenen Kosten liegen jedoch oft im Bereich mehrerer tausend Euro, sodass eine Zusatzversicherung mit entsprechender KFO-Erstattung für Erwachsene einen erheblichen finanziellen Unterschied bedeuten kann.

Auch für Kinder und Jugendliche bleibt die klassische Kieferorthopädie-Erstattung im Rahmen der ZAHN-Tarife erhalten, wobei sich die genauen Erstattungsbeträge und -bedingungen zwischen den einzelnen Kieferindikationsgruppen (KIG) unterscheiden können. Eltern sollten vor Vertragsabschluss prüfen, welche KIG-Stufen in welchem Umfang von der jeweiligen ZAHN-Tarifstufe abgedeckt werden, um die passende Absicherung für die eigenen Kinder zu finden.

BBV ZAHN Sofort: Schutz für bereits begonnene Behandlungen

Eine Besonderheit im BBV-Portfolio ist der Baustein ZAHN Sofort, der eine typische Lücke regulärer Zahnzusatzversicherungen schließt: die fehlende Absicherung für bereits angeratene oder begonnene Behandlungen.

Pauschalbeitrag für einen begrenzten Zeitraum

Für einen Pauschalbeitrag von rund 29,90 Euro pro Monat übernimmt ZAHN Sofort Leistungen für bereits angeratene und begonnene Behandlungen bis zu einer Höchstgrenze von 1.500 Euro. Der Tarifbaustein läuft zwei Jahre und endet danach automatisch, wobei der Mehrbeitrag zu diesem Zeitpunkt entfällt.

Dieser Baustein richtet sich gezielt an Personen, bei denen bereits ein Heil- und Kostenplan für Zahnersatz vorliegt oder eine Behandlung angeraten wurde, die bei einer regulären Zahnzusatzversicherung wegen des Ausschlusses vorvertraglicher Behandlungen sonst nicht erstattungsfähig wäre. Wer sich in dieser Situation befindet, sollte die Kosten von ZAHN Sofort gegen die tatsächlich zu erwartende Erstattung abwägen, da sich der Pauschalbeitrag über zwei Jahre auf rund 720 Euro summiert.

Diese Rechnung lohnt sich vor allem dann, wenn die anstehende Zahnbehandlung deutlich teurer ausfällt als der über zwei Jahre zu zahlende Pauschalbeitrag. Bei einer bereits angeratenen, umfangreicheren Zahnersatzmaßnahme im Wert von mehreren tausend Euro kann sich ZAHN Sofort trotz des vergleichsweise hohen monatlichen Beitrags finanziell auszahlen, während sich der Baustein bei kleineren, bereits absehbaren Behandlungen möglicherweise nicht rechnet.

ZAHN Sofort ist damit ein Beispiel dafür, wie die BBV auch für Sondersituationen jenseits der klassischen, vorausschauenden Zahnzusatzversicherung passende Lösungen anbietet. Wer sich unsicher ist, ob sich der Baustein für die eigene Situation lohnt, sollte vor Vertragsabschluss die tatsächlich zu erwartenden Behandlungskosten mit dem behandelnden Zahnarzt besprechen und diese Summe dem Pauschalbeitrag von ZAHN Sofort gegenüberstellen.

BBV V.I.P. stationär: Chefarzt und freie Klinikwahl

Neben der Zahnzusatzversicherung bietet die BBV mit V.I.P. stationär eine Krankenhauszusatzversicherung an, die ebenfalls in den drei Stufen Smart, Komfort und Prestige erhältlich ist.

Einstieg

V.I.P. stationär Smart

  • Freie Krankenhauswahl, Chefarztbehandlung
  • Unterbringung im Zweibettzimmer
Mittelstufe

V.I.P. stationär Komfort

  • Wie Smart, zusätzlich Kur-Tagegeld
Höchste Stufe

V.I.P. stationär Prestige

  • Unterbringung im Einbettzimmer möglich

Alle drei Stufen von V.I.P. stationär beinhalten die freie Krankenhauswahl und die Behandlung durch den Chefarzt oder Wahlarzt. Der Unterschied zwischen den Stufen liegt vor allem in der Unterbringungsqualität und den Zusatzleistungen: Während Smart auf das Zweibettzimmer setzt, ergänzt Komfort ein Kur-Tagegeld, und erst Prestige ermöglicht die Unterbringung im komfortableren Einbettzimmer.

Für Versicherte, die im Krankheitsfall besonderen Wert auf die freie Wahl des behandelnden Arztes legen, aber auf ein Einbettzimmer verzichten können, stellt bereits der Tarif Smart eine sinnvolle Ergänzung zur gesetzlichen Krankenversicherung dar. Wer dagegen höchsten Komfort bei einem stationären Aufenthalt wünscht, etwa bei planbaren Operationen, sollte die Investition in den Tarif Prestige mit seiner Einbettzimmer-Option in Betracht ziehen.

Das im Tarif Komfort enthaltene Kur-Tagegeld kann zusätzlich bei einer medizinisch notwendigen Kur oder Rehabilitationsmaßnahme relevant werden, etwa nach einer größeren Operation oder im Rahmen einer Anschlussheilbehandlung. Diese Leistung ergänzt den reinen Krankenhausschutz um einen Aspekt, der bei rein auf den stationären Akutfall ausgerichteten Tarifen anderer Anbieter mitunter fehlt.

Wer sich zwischen den drei Stufen von V.I.P. stationär entscheiden möchte, sollte neben der eigenen Komfortpräferenz auch die Wahrscheinlichkeit künftiger Krankenhausaufenthalte realistisch einschätzen: Wer selten stationär behandelt wird, profitiert stärker von der niedrigeren monatlichen Belastung im Tarif Smart, während Versicherte mit einem bereits absehbaren höheren Bedarf, etwa aufgrund einer geplanten Operation, von den umfassenderen Leistungen der Stufen Komfort oder Prestige stärker profitieren.

BBV und BBKK: wer die Vollversicherung tatsächlich anbietet

Für Interessenten, die über die BBV eine vollständige private Krankenversicherung suchen, ist die Kenntnis der Kooperation mit der BBKK entscheidend. Die private Krankenvollversicherung wird nicht direkt von der BBV angeboten, sondern in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Beamtenkrankenkasse AG vertrieben.

Eigene BBKK-Seite mit allen Vollversicherungstarifen

Die BBKK bietet mit GesundheitVARIO einen Vollversicherungstarif für Angestellte und Selbstständige sowie mit BeihilfeCOMFORT einen mehrstufigen Tarif für Beamte an. Wer sich für eine private Krankenvollversicherung über die Bayerische Versicherungsgruppe interessiert, findet auf der eigenen BBKK-Anbieterseite dieser Website eine ausführliche Übersicht dieser Tarife.

Diese Konstruktion ist im deutschen Versicherungsmarkt keine Seltenheit: Innerhalb derselben größeren Unternehmensgruppe spezialisieren sich einzelne Gesellschaften auf unterschiedliche Versicherungsbereiche, während sie im Vertrieb eng kooperieren. Für Kunden bedeutet dies, dass sie bei einem Wunsch nach vollständigem Krankenversicherungsschutz über die BBV letztlich einen BBKK-Vertrag erhalten, während die BBV selbst ihre Stärke auf die Zusatzversicherung im Bereich Zahn und Krankenhaus konzentriert.

Diese Aufgabenteilung geht historisch auf die Übernahme der BBV-Krankenversicherung AG durch die BBKK im September 2008 zurück. Seitdem hat sich die BBV konsequent auf ihre Kernkompetenz im Bereich der Krankenzusatzversicherung fokussiert, während die BBKK als Schwestergesellschaft die Vollversicherung übernimmt. Für Kunden, die bereits andere Versicherungen bei der Bayerischen abgeschlossen haben, etwa eine Hausrat- oder Kfz-Versicherung, kann diese Konzernstruktur einen zusätzlichen Vorteil bieten: Alle Versicherungsbereiche lassen sich über denselben vertrauten Konzern abdecken, auch wenn im Hintergrund unterschiedliche Gesellschaften als Vertragspartner fungieren.

Wer sich für eine Kombination aus BBV-Zusatzversicherung und BBKK-Vollversicherung entscheidet, profitiert zudem von einer gewissen organisatorischen Nähe beider Gesellschaften, etwa bei gemeinsamen Kundenportalen oder einer koordinierten Beratung durch denselben Vermittler. Diese Bündelung kann den Verwaltungsaufwand für Versicherte spürbar reduzieren, verglichen mit einer Kombination aus vollständig unabhängigen Anbietern für Voll- und Zusatzversicherung.

Die Bayerische: Tradition seit 1858

Die Geschichte der BBV reicht bis ins Jahr 1858 zurück, als der „Pensions- und Leichenverein" der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen gegründet wurde. Nach mehreren Umbenennungen im Lauf der Firmengeschichte erhielt die Unternehmensgruppe 1972 ihren damaligen Namen Bayerische Beamten Versicherung.

Sachversicherungstochter seit 1962

Mit der Gründung einer Sachversicherungstochter, der Bayerische Beamten Versicherung AG, entstand 1962 eine Versicherungsgruppe, die seitdem als Bayerische Beamten Versicherungen firmiert. Am 1. September 2008 übernahm die Bayerische Beamtenkrankenkasse AG (BBKK) die damalige BBV-Krankenversicherung AG, was die heutige Konzernstruktur mit getrennten Gesellschaften für Zusatz- und Vollversicherung begründete.

Heute tritt das Unternehmen am Markt überwiegend unter der moderneren Marke „Die Bayerische" auf und betreut nach eigenen Angaben mehr als 500.000 Kunden über alle Versicherungssparten hinweg – von der Krankenzusatzversicherung über Lebensversicherungen bis hin zu Sach- und Haftpflichtprodukten. Mit ihrem Motto „Versichert nach dem Reinheitsgebot" positioniert sich die Bayerische bewusst als traditionsbewusstes, aber modernes Unternehmen mit bayerischen Wurzeln.

Diese über 165 Jahre gewachsene Unternehmensgeschichte verschafft der BBV eine besondere Kontinuität, die sich auch in der schrittweisen Weiterentwicklung des Produktportfolios zeigt: von der ursprünglichen Absicherung bayerischer Eisenbahnbeamter über die Ausweitung auf ein breiteres Publikum bis hin zur heutigen Fokussierung auf Krankenzusatzversicherungen mit mehrfach ausgezeichneten Tarifen. Über den Kooperationspartner Travelprotect GmbH rundet die BBV ihr Portfolio zusätzlich um Auslandsreiseversicherungen ab.

BBV im Gesamturteil

Die BBV eignet sich besonders für Interessenten, die gezielt eine hochwertige Zahnzusatzversicherung suchen und dabei von einer der bestbewerteten Tariflinien am deutschen Markt profitieren möchten. Der Tarif ZAHN Prestige mit seiner Bestnote 0,5 bei Finanztest, der uneingeschränkten 100-prozentigen Erstattung und der ungewöhnlichen KFO-Absicherung auch für Erwachsene gehört zu den leistungsstärksten Zahnzusatztarifen in Deutschland.

Wer darüber hinaus eine bessere Absicherung im Krankenhaus wünscht, findet mit V.I.P. stationär eine sinnvolle Ergänzung. Für Interessenten, die eine private Krankenvollversicherung suchen, ist die BBV dagegen nicht der richtige Ansprechpartner – hier führt der Weg über die Schwestergesellschaft BBKK, die auf dieser Website mit ihren eigenen Tarifen GesundheitVARIO und BeihilfeCOMFORT separat vorgestellt wird.

Für gesetzlich Versicherte, die sich sowohl für Zahnzusatz als auch für Krankenhauszusatz interessieren, bietet die BBV mit ZAHN und V.I.P. stationär zwei unabhängig voneinander abschließbare Produktlinien an, die sich individuell miteinander kombinieren lassen. Diese Modularität erlaubt eine gezielte Kostenkontrolle, da sich der Versicherungsschutz exakt auf die tatsächlich gewünschten Leistungsbereiche beschränken lässt, ohne für ungenutzte Zusatzleistungen mitzahlen zu müssen.

Insgesamt positioniert sich die BBV als spezialisierter Anbieter mit einem bewusst schlanken, dafür besonders sorgfältig ausgearbeiteten Zusatzversicherungsportfolio. Die zahlreichen Testsiege im Zahnzusatzbereich unterstreichen, dass sich diese Konzentration auf wenige Kernprodukte für die BBV ausgezahlt hat, während die Vollversicherung bewusst der Schwestergesellschaft BBKK überlassen bleibt.

Wer sich für die BBV interessiert, sollte in jedem Fall die individuellen Beitrags- und Leistungsdaten für die eigene Situation einholen, da sich diese je nach Alter, gewähltem Tarif und persönlichem Absicherungsbedarf erheblich unterscheiden können. Ein Vergleich der ZAHN-Tarife mit anderen Zahnzusatzversicherungen am Markt lohnt sich dabei ebenso wie ein Blick auf die Vollversicherungstarife der Schwestergesellschaft BBKK, sofern ein vollständiger Wechsel aus der gesetzlichen Krankenversicherung geplant ist.

BBV: die wichtigsten Punkte im Überblick

Die BBV („Die Bayerische") bietet mit ZAHN Smart, Komfort und Prestige eine mehrfach ausgezeichnete Zahnzusatzversicherung sowie mit V.I.P. stationär eine Krankenhauszusatzversicherung. Eine private Krankenvollversicherung gehört nicht zum eigenen Angebot, sondern wird über die Schwestergesellschaft BBKK vertrieben. Wer sich für die passende Tarifstufe entscheiden möchte, sollte die genauen Leistungsunterschiede sorgfältig mit den eigenen Bedürfnissen abgleichen.