Letzte Aktualisierung: 04.12.2019

 

Private Krankenversicherung Beiträge 2019 | PKV Kosten

Private Krankenversicherung Beiträge - PKV Beitragsgestaltung

Die Kalkulation der PKV Beiträge erfolgt unabhängig von den Einkünften des Versicherungsnehmers. Vielmehr werden die PKV Beiträge für jeden Versicherungsnehmer individuell berechnet und sowohl Beitrag als auch Leistung werden gemäß dem Äquivalenzprinzip ermittelt. Das bedeutet, dass mit einem immer umfassenderen Versicherungsschutz auch ein immer höherer Beitrag einhergeht. Diesem Prinzip zugrunde liegt die Schlussfolgerung, dass bei einem höheren Versicherungsschutz mehr Leistungen in Anspruch genommen und dadurch auch mehr Kosten verursacht werden. Besondere Entlastungstarife ermöglichen den Versicherten eine Reduzierung der Beiträge im Alter. In der Beitragskalkulation finden ebenso zukünftig höhere Kosten von Gesundheitsleistungen Berücksichtigung. Allerdings steht jedem PKV Versicherer eine Beitragsanpassung frei. Die entscheidenden Faktoren zur Berechnung des individuellen PKV-Beitrags sind Alter und der Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers (das Geschlecht des Versicherten spielt seit der Einführung von PKV Unisex-Tarifen am 01.01.2013 keine Rolle mehr) sowie die gewünschten tariflichen Leistungen. Besteht ein Versicherter beispielsweise auf die Unterbringung in einem Einbettzimmer, wenn ein Krankenhausaufenthalt nötig werden sollte, so muss er einen höheren Beitrag zahlen als jemand, dem ein Mehrbettzimmer genügt. Das Alter findet Berücksichtigung, da ein Versicherter mit zunehmendem Lebensalter durchschnittlich mehr Gesundheitsleistungen in Anspruch nimmt. Wer also vergleichsweise spät in die PKV eintritt, muss bereits mit höheren Beiträgen rechnen als jemand, der sehr jung PKV-Kunde wird.

PKV Beitrag - Höhe des PKV Beitrags ist wesentlich abhängig vom Gesundheitszustand

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Der Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers zum Zeitpunkt der PKV Antragstellung ist ebenso wichtig für den PKV Beitrag. Schließlich machen Vorerkrankungen mehr medizinische Leistungen notwendig und ziehen aus Sicht des PKV Versicherungsunternehmens höhere Kosten nach sich. Die hieraus resultierende Erhöhung des Beitrags wird Risikozuschlag genannt. Der Zuschlag hat zur Folge, dass auch bestehende Vorerkrankungen mitversichert sind. Allerdings hat der Versicherer in bestimmten schwerwiegenden Fällen auch die Option, den Antrag des Vorerkrankten abzulehnen. Weist die PKV den Antrag also bspw. aufgrund einer Diabetes zurück, hat der Versicherungsnehmer lediglich die Option, den Basistarif der jeweiligen PKV zu wählen oder sich weiterhin in der Gesetzlichen Krankenkasse zu versichern. Wird der Interessent jedoch einmal in die PKV aufgenommen, so ist für die Beitragshöhe lediglich der Zustand zum Aufnahmezeitpunkt relevant. Der PKV Beitrag kann demnach nicht erhöht werden, weil sich der Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers zu einem späteren Zeitpunkt verschlechtert. Wird allerdings eine Aufwertung des Versicherungsschutzes gewünscht, so muss für diesen weiteren Aspekt eine erneute Gesundheitsprüfung abgelegt werden.

Kalkulation der PKV Beiträge & PKV Altersrückstellungen

Beim PKV-Beitrag handelt es sich um einen durchschnittlichen vorab kalkulierten Wert. Auch die für Gesundheitsleistungen anfallenden höheren Kosten im Alter werden also von Vornherein berücksichtigt. Als junger Versicherungsnehmer zahlt man also eine Prämie, die über den tatsächlich verursachten Kosten liegt. Das Mehr, das hier angehäuft wird, heißt Altersrückstellung. Je älter der Versicherungsnehmer wird, desto höher werden voraussichtlich die durch ihn verursachten Kosten. Im Alter liegen also die tatsächlich hervorgerufenen Kosten über dem von der PKV erhobenen Beitrag. Die zuvor gebildeten Altersrückstellungen werden dann zur Deckung dieser Mehrkosten benutzt. In der PKV existiert für beide Geschlechter und für sämtliche Alterskohorten eine eigene Tarifkalkulation. Die Beitragsermittlung erfolgt damit bedarfs- und risikogerecht.

Hinzu kommt noch der sog. gesetzliche Zuschlag: Es ist seit 2001 gesetzlich vorgeschrieben, dass die PKV 10% des Beitrags zum Zwecke der Bildung von zusätzlichen Altersrückstellungen auf den regulären PKV Beitrag aufschlagen muss (sog. gesetzlicher Zuschlag). Daraus resultieren weitere finanzielle Mittel, welche den Kostenanstieg im Rentenalter dämpfen.

Wechsel von der GKV zur PKV

Jedes Mal, wenn es bei der GKV zu Beitragserhöhungen oder einer Kürzung von Leistungen kommt, wird das Interesse an der PKV größer. Allerdings ist der Wechsel zur PKV weitestgehend nur besserverdienenden Angestellten sowie Freiberuflern, Beamten und Selbstständigen vorbehalten. Da der Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung, kurz GKV, zur privaten Krankenversicherung, kurz PKV, nicht ohne Weiteres revidiert werden kann, sollte der PKV Wechsel nicht ohne eine seriöse, kompetente und vor allem unabhängige Beratung erfolgen.

Zahlreiche Artikel finden sich zu den Vorteilen der PKV gegenüber der GKV: Im Vordergrund stehen dabei niedrige Prämien in der PKV, der große Leistungsumfang und maßgeschneiderte PKV Tarifen. Tatsächlich untermauern auch die Ergebnisse einiger Umfragen unter PKV-Kunden diese Vorteile. Die freie Tarifwahl ist dabei ein wesentlicher Punkt. Denn die Entscheidung über den schlussendlichen PKV Tarif obliegt dem Interessenten selbst. Die PKV hat auch Standard Tarife im Angebot, die sich an den Leistungen der GKV orientieren. Des Weiteren können Premiumtarife mit einem größeren Leistungspaket abgeschlossen werden, aber auch sogenannte PKV Toptarife. Der Versicherungsnehmer entscheidet also ganz allein, ob er eher Prämien sparen oder von einem Leistungsplus profitieren möchte. Seitens der PKV erfolgen keine Vorgaben, welche Teilleistungen abgedeckt werden sollen. Zusätzlich zur freien Wahl des Tarifs kann ebenso der Selbstbehalt frei bestimmt werden. Es gibt Tarife ohne Eigenbeteiligung, deren Prämie entsprechend höher ausfällt, und solche mit kleineren und größeren Selbstbeteiligungen. Je mehr Arztrechnungen der Versicherungsnehmer selbst bezahlt, bevor er diese an seine private Krankenversicherung einreicht, desto weniger PKV Beiträge wird er monatlich an seinen PKV Versicherer entrichten müssen. Es gibt PKV-Tarife, im Rahmen derer Vorsorgeuntersuchungen nicht zum Selbstbehalt gezählt werden. In diesem Fall kann der Versicherungsnehmer also Vorsorgetermine bei Arzt oder Zahnarzt wahrnehmen, ohne dass er für die entstehenden Kosten aufkommen muss.

 

 

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